Bam­ber­ger Poli­zei­be­am­te töte­ten ver­letz­ten Fuchs – jetzt wird gegen die Beam­ten ermit­telt

Poli­zei­be­am­te töten ver­letz­ten Fuchs

BUT­TEN­HEIM / GUN­ZEN­DORF. Die Poli­zei wur­de in der Nacht des 9. Janu­ar von Bür­gern zu Hil­fe geru­fen, weil im Ort ein schwer ver­letz­ter Fuchs, der offen­bar durch einen Pkw ange­fah­ren wor­den war noch lebend aber flucht­un­fä­hig auf der Stra­ße lag. Alle Ver­su­che das Tier abzu­trans­por­tie­ren schlu­gen fehl, der Ein­satz der Schuss­waf­fe – wie in sol­chen Fäl­len bei Jägern und Poli­zi­sten üblich – war inner­orts wegen einer mög­li­chen Gefähr­dung Unbe­tei­lig­ter nach Ein­schät­zung der Beam­ten nicht mög­lich. Wie auch von Drit­ten bestä­tigt wur­de, ver­such­ten die Beam­ten den Weg den Fuchs durch Über­fah­ren schnell zu töten. Wegen die­ses Sach­ver­halts der heu­te bei der Poli­zei­in­spek­ti­on Bam­berg-Land bekannt wur­de, wird ein Ermitt­lungs­ver­fah­ren ein­ge­lei­tet und von unbe­tei­lig­ten Stel­len wird das Ein­schrei­ten der Beam­ten recht­lich geprüft.

Wir bit­ten Zeu­gen des Gesche­hens sich unter der Tele­fon­num­mer 0951/9129–310 zu mel­den, um für die Ermitt­lungs­be­hör­den ihre Erreich­bar­keit zu hin­ter­las­sen.