MdL Tim Par­gent: Kom­men­tar zum Aus­bau der B 303 bei Schirn­ding

B 303: „Tot­ge­sag­te leben län­ger.“

Der ober­frän­ki­sche Land­tags­ab­ge­ord­ne­te und finanz­po­li­ti­sche Spre­cher der Land­tags­grü­nen Tim Par­gent (Grü­ne, Bay­reuth) stellt zum erklär­ten Wil­len des schei­den­den Bau­mi­ni­sters, sich „wei­ter­hin inten­siv“ für den Aus­bau der B 303 bei Schirn­ding ein­zu­set­zen, fest:

„Wenn Argu­men­te kei­ne Rol­le mehr spie­len, muss es eben der gute, alte Starr­sinn rich­ten. Eine Stra­ße, die für mehr als das Drei­fa­che ihrer pro­gno­sti­zier­ten Aus­la­stung aus­ge­legt ist, soll für einen mitt­le­ren zwei­stel­li­gen Mil­lio­nen­be­trag vier­spu­rig ver­brei­tert wer­den. Das alles gegen die aus­drück­li­che Emp­feh­lung des Bun­des­rech­nungs­ho­fes und gegen jeden kli­ma- wie umwelt­po­li­ti­schen Ver­stand.

Die­ser CSU-Asphal­tie­rungs­wahn ist ein Schlag ins Gesicht all der Men­schen, die für den Schutz unse­res Kli­mas auf die Stra­ße gehen. Statt ideo­lo­gisch wei­ter auf den Aus­bau der B303 zu drän­gen, wür­de ich mich über einen par­tei­über­grei­fen­den Ein­satz für den Aus­bau und die Elek­tri­fi­zie­rung der Bahn­strecken in der Regi­on freu­en. Zeit­ge­mä­ße Schie­nen­ver­bin­dun­gen, von Hof nach Mün­chen und Sach­sen, sowie Nürn­berg nach Cheb wären wich­ti­ge Moto­ren für den Wirt­schafts­stand­ort Hoch­fran­ken und für den Schutz unse­res Kli­mas.“