Neu­er Ter­min für Prä­si­den­ten­wahl an der Uni­ver­si­tät Bam­berg

Die Wahl am 10. Janu­ar ist nicht zustan­de gekom­men – erneu­te Wahl im Som­mer­se­me­ster 2020

Der Uni­ver­si­täts­rat der Uni­ver­si­tät Bam­berg tag­te am 10. Janu­ar 2020, um eine neue Prä­si­den­tin oder einen neu­en Prä­si­den­ten zu wäh­len. „Da kei­ne bezie­hungs­wei­se kei­ner der fünf Kan­di­da­tin­nen und Kan­di­da­ten die erfor­der­li­che Mehr­heit der Stim­men erhal­ten hat, ist die Wahl nicht zustan­de gekom­men“, erklär­te Prof. Dr. Die­ter Tim­mer­mann, Vor­sit­zen­der des Uni­ver­si­täts­rats im Nach­gang zur Wahl. Die Wahl wird im Som­mer­se­me­ster 2020 wie­der­holt. Der kon­kre­te Ter­min steht noch nicht fest.

War­um ist die Wahl nicht zustan­de gekom­men? Die Uni­ver­si­tät for­dert in der Grund­ord­nung eine abso­lu­te Mehr­heit: Nur, wenn min­de­stens elf der ins­ge­samt 20 Uni­ver­si­täts­rats­mit­glie­der für eine Per­son stim­men, wird die nöti­ge abso­lu­te Mehr­heit erreicht. Die rela­ti­ve Mehr­heit, also die Mehr­heit der Stim­men, reicht nicht aus. In den nach der Grund­ord­nung der Uni­ver­si­tät vor­ge­se­he­nen maxi­mal drei Wahl­gän­gen erreich­te kei­ne bezie­hungs­wei­se kei­ner der Kan­di­da­tin­nen und Kan­di­da­ten eine Mehr­heit von min­de­stens elf Stim­men. „Eine ein­deu­ti­ge Ent­schei­dung zugun­sten eines Kan­di­da­ten wur­de trotz eines sehr guten Bewer­ber­felds und trotz inten­si­ver, in guter Atmo­sphä­re statt­fin­den­der Gesprä­che und Dis­kus­sio­nen nicht erreicht“, so Tim­mer­mann. Nach den Bestim­mun­gen der Grund­ord­nung fin­det spä­te­stens im fol­gen­den Seme­ster eine neue Wahl statt, wenn eine Wahl nicht zustan­de kommt. Eine erneu­te Aus­schrei­bung wird zeit­nah erfol­gen.

Für das Amt des Prä­si­den­ten oder der Prä­si­den­tin der Uni­ver­si­tät Bam­berg, das erst­mals im Okto­ber 2019 aus­ge­schrie­ben wur­de, gab es eine Rei­he von Bewer­bun­gen. Eine Fin­dungs­kom­mis­si­on, der Mit­glie­der aller Sta­tus­grup­pen ange­hör­ten, hat­te ins­ge­samt fünf Kan­di­da­tin­nen und Kan­di­da­ten, dar­un­ter zwei Frau­en und drei Män­ner, benannt, die zu einer hoch­schul­öf­fent­li­chen Vor­stel­lung ein­ge­la­den wur­den. Am Tag nach der hoch­schul­öf­fent­li­chen Vor­stel­lung fand die gehei­me Wahl durch den Uni­ver­si­täts­rat statt.

Die Wahl ist not­wen­dig gewor­den, weil der der­zei­ti­ge Prä­si­dent, Prof. Dr. Dr. habil. Gode­hard Rup­pert, Ende Sep­tem­ber 2020 in den Ruhe­stand tritt. Die Amts­zeit der neu­en Prä­si­den­tin bezie­hungs­wei­se des neu­en Prä­si­den­ten beginnt damit am 1. Okto­ber 2020.