Poli­zei­be­richt Frän­ki­sche Schweiz vom 12.01.2020

Poli­zei­in­spek­ti­on Ebermannstadt

Ver­kehrs­un­fall mit Personenschaden

Wei­lers­bach. Am Sams­tag­abend kam es auf der B470 auf Höhe Wei­lers­bach zu einem schwe­ren Unfall. Ein 29jähriger Pkw-Fah­rer über­sah hier­bei beim Ein­fah­ren in die Bun­des­stra­ße einen von links kom­men­den, vor­fahrt­be­rech­tig­ten Rol­ler­fah­rer und es kam zum Zusam­men­stoß. Der 49jährige Rol­ler­fah­rer erlitt schwe­re Ver­let­zun­gen und wur­de ins Kran­ken­haus ein­ge­lie­fert, der Auto­fah­rer blieb unver­letzt. An den Fahr­zeu­gen ent­stand ein Sach­scha­den in Höhe von ca. 8000 Euro.

Sach­be­schä­di­gung an Pkw

Eber­mann­stadt. Die Poli­zei Eber­mann­stadt sucht Zeu­gen, die Anga­ben zu einer Sach­be­schä­di­gung machen kön­nen. Am Don­ners­tag wur­de ein Pkw, wel­cher am Vor­mit­tag im Bereich der Mit­tel­schu­le geparkt war, an der Motor­hau­be mut­wil­lig zer­kratzt. An dem wei­ßen Opel Cor­sa ent­stand dadurch ein Scha­den von min­de­stens 500 Euro. Zeu­gen wer­den gebe­ten, sich unter der Tel.: 09194/7388–0 zu melden.

Poli­zei­in­spek­ti­on Forchheim

Dieb­stäh­le

FORCH­HEIM. Frei­tag­nacht wur­de eine Grup­pe von fünf Jugend­li­chen in der Klo­ster­stra­ße einer Kon­trol­le unter­zo­gen. Hier­bei stell­te sich her­aus, dass das Damen­fahr­rad, wel­ches ein 15jähriger aus der Grup­pe mit sich führ­te, nicht das sei­ne war. Der Schü­ler gab auf wei­te­re Nach­fra­gen unver­hoh­len zu, das Rad am Vor­tag vom Forch­hei­mer Bahn­hof mit­ge­nom­men zu haben, weil er zu faul war, nach Hau­se zu lau­fen. Laut sei­nen Anga­ben, wäre das Rad unver­sperrt am Fahr­rad­ab­stell­platz gestan­den. Auf den Jugend­li­chen war­tet nun ein Straf­ver­fah­ren wegen Diebstahls.

Son­sti­ges

FORCH­HEIM. Wegen sei­ner unsi­che­ren Fahr­wei­se wur­de ein 61jähriger Sko­da-Fah­rer Sams­tag­abend in der Äuße­ren Nürn­ber­ger Stra­ße auf­fäl­lig. Ein ande­rer Ver­kehrs­teil­neh­mer hat­te die Forch­hei­mer Poli­zei ver­stän­digt und mit­ge­teilt, dass der Fah­rer Schlan­gen­li­ni­en fährt. Das Fahr­zeug konn­te schließ­lich samt Fah­rer mit lau­fen­dem Motor am E‑Center Park­platz fest­ge­stellt wer­den. Weil ein anschlie­ßen­der Alko­hol-Test einen Wert von über 1,1 Pro­mil­le ergab, durf­te der Fah­rer die Beam­ten zur Blut­ent­nah­me ins Kli­ni­kum Forch­heim beglei­ten. Sein Füh­rer­schein wur­de sicher­ge­stellt und ein Ermitt­lungs­ver­fah­ren wegen Trun­ken­heit im Ver­kehr eingeleitet.

FORCH­HEIM. Einen „ungün­sti­gen“ Schlaf­platz hat­te sich ein 15jähriger Schü­ler Sams­tag­mor­gen west­lich des Örtel­bergs aus­ge­sucht. Der Jugend­li­che aus dem Stadt­teil Reuth befand sich auf dem Nach­hau­se­weg von Eggols­heim nach Forch­heim. Auf Höhe der Karn­baum­wei­her über­kam dem, mit über 1,2 Pro­mil­le alko­ho­li­sier­ten Jugend­li­chen offen­bar die Müdig­keit und er leg­te sich kur­zer Hand auf dem Feld­weg hin, um sei­nen Rausch aus­zu­schla­fen. Glück­li­cher Wei­se wur­de der 15jährige von einem Pas­san­ten ent­deckt, bevor er sich ernst­haf­te Unter­küh­lun­gen zuzie­hen konn­te. Der jun­ge Mann wur­de, nach Begut­ach­tung durch den Ret­tungs­dienst, nach Hau­se gefah­ren. Sein Vater wur­de ver­stän­digt und eine Mel­dung ergeht an das Jugendamt.

Poli­zei­in­spek­ti­on Bamberg-Stadt

Dieb­stahls­de­lik­te

Bam­berg. Meh­re­re Anten­nen wur­den in der Nacht von Frei­tag auf Sams­tag im Bereich des Wei­den­damms ent­wen­det. Ein Unbe­kann­ter schraub­te von ins­ge­samt neun gepark­ten Fahr­zeu­gen die Anten­nen ab und nahm sie mit. Der Scha­den wird auf meh­re­re hun­dert Euro geschätzt.

Sach­be­schä­di­gun­gen

Bam­berg. Ein Unbe­kann­ter trat am Sonn­tag, gegen 01.10 Uhr, in der Domi­ni­ka­ner­stra­ße gegen den Außen­spie­gel eines Opel Astra. Eine Fahn­dung nach dem Täter ver­lief nega­tiv. Der Sach­scha­den wird mit 200,- Euro angegeben.

Unfall­fluch­ten

Bam­berg. Eine Unfall­flucht wur­de aus der Pödel­dor­fer Stra­ße gemel­det. Ein 19-jäh­ri­ger hat­te beim Aus­par­ken einen gepark­ten BMW ange­fah­ren und war dann wei­ter gefah­ren. Den Unfall hat­ten jedoch Zeu­gen beob­ach­tet und das Kenn­zei­chen des Flüch­ti­gen der Poli­zei mit­ge­teilt. Der Unfall­flüch­ti­ge, ein 19-jäh­ri­ger aus dem Land­kreis Bam­berg, konn­te so ermit­telt wer­den. Der Sach­scha­den wird an bei­den Fahr­zeu­gen auf ins­ge­samt 2000,- Euro geschätzt.

Son­sti­ges

Bam­berg. Ein erheb­lich alko­ho­li­sier­ter Auto­fah­rer wur­de am Sonn­tag, um 00.40 Uhr, in der Gey­ers­wörth­stra­ße aus dem Ver­kehr gezo­gen. Die Poli­zei war von einem auf­merk­sa­men Zeu­gen über den auf­fäl­li­gen Auto­fah­rer infor­miert wor­den. Bei der Kon­trol­le stell­ten die Poli­zei­be­am­ten einen Alko­hol­wert von 2,66 Pro­mil­le fest. Nach einer Blut­ent­nah­me muß­te der 28-jäh­ri­ge sei­nen Füh­rer­schein noch „abge­ben“.

Bam­berg. Wegen einer Kör­per­ver­let­zung muß­te die Poli­zei am Sonn­tag, um 01.35 Uhr, in die Franz-Lud­wig-Stra­ße aus­rücken. Zwei jun­ge Män­ner waren in Streit gera­ten und hat­ten sich anschlie­ßend auf der Stra­ße gegen­sei­tig geschla­gen. Dabei erlit­ten bei­de leich­te Ver­let­zun­gen. Die Kon­tra­hen­ten wur­den getrennt und wer­den nun angezeigt.

Poli­zei­in­spek­ti­on Bamberg-Land

Brief­ka­sten beschädigt

SCHEß­LITZ. In der Nacht von Frei­tag auf Sams­tag wur­de in Scheß­litz ein an der Stra­ße ange­brach­ter Brief­ka­sten eines Ein­fa­mi­li­en­hau­ses beschä­digt. Offen­sicht­lich wur­de in den Brief­ka­sten ein Sil­ve­sterb­öl­ler gesteckt und der Brief­ka­sten auf­ge­sprengt. Es ein ent­stand ein Sach­scha­den in Höhe von ca. 100,- Euro. Die Poli­zei­in­spek­ti­on Bam­berg-Land erbit­tet Täter­hin­wei­se unter der Tele­fon­num­mer 0951 / 9219 – 310.

Poli­zei­in­spek­ti­on Bayreuth-Land

Die­sel­dieb­stahl

Bad Berneck. In der Zeit von 09.01.20, 16.00 Uhr bis 10.01.20, 07.00 Uhr wur­de bei einem Lkw, Mar­ke Sca­nia, wel­cher im Innen­hof einer Fir­ma in der Bay­reu­ther Stra­ße in Bad Berneck geparkt stand, Die­sel abge­zapft. Die abge­zapf­te Men­ge beträgt ca. 150 Liter – der Ent­wen­dungs­scha­den beträgt knapp 200 Euro. Sach­scha­den ver­ur­sach­ten der oder die Täter nicht.

Lebens­mit­tel­au­to­mat beschädigt

Bad Berneck. Am 11.01.20, um 01.28 Uhr platz­ier­te ein bis­lang unbe­kann­ter Täter einen Sil­ve­sterb­öl­ler im Aus­ga­be­schacht eines Lebens­mit­tel­au­to­ma­ten („Flei­schi“), wel­cher bei einer Metz­ge­rei in der Bahn­hof­stra­ße auf­ge­stellt ist. Durch die Explo­si­on ent­stand ein Scha­den von ca. 3000 Euro. Ver­letzt wur­de nie­mand. Es ist qua­li­ta­tiv hoch­wer­ti­ges Video­ma­te­ri­al vor­han­den, wel­ches noch gänz­lich aus­ge­wer­tet wer­den muss.

Ver­kehrs­un­fall­flucht mit ver­letz­ter Fahrradfahrerin

Spei­chers­dorf. Am 10.01.20, um 09.20 Uhr befuhr eine 21-jäh­ri­ge Fahr­rad­fah­re­rin die Neu­städ­ter Stra­ße in Rich­tung Bahn­hof­stra­ße. Kurz vor der Bahn­un­ter­füh­rung über­hol­te sie ein Pkw, wel­cher Gegen­ver­kehr hat­te und knapp vor der Fahr­rad­fah­re­rin rechts ein­scher­te. Die Fahr­rad­fah­re­rin muss­te eine Voll­brem­sung durch­füh­ren, um einen Zusam­men­stoß zu ver­hin­dern. Dabei kam sie zu Sturz und ver­letz­te sich leicht. Eine ärzt­li­che Behand­lung war erfor­der­lich. Zu einem Zusam­men­stoß zwi­schen den betei­lig­ten Fahr­zeu­gen kam es nicht. An Fahr­rad und Han­dy der Geschä­dig­ten ent­stand Sach­scha­den in Höhe von ca. 200 Euro.

Der über­ho­len­de Pkw setz­te sei­ne Fahrt uner­kannt fort. Fol­gen­de Beschrei­bung ist vor­han­den: SUV mit BT-Zulas­sung, Far­be schwarz, Mar­ke Hyun­dai oder Nis­san, mit einer Per­son besetzt.

Über den ent­ge­gen­kom­men­den Pkw ist nichts Nähe­res bekannt.

Sach­dien­li­che Hin­wei­se nimmt die Poli­zei jeweils unter Tel. 0921/506‑2230 entgegen.

Poli­zei­in­spek­ti­on Kulmbach

Vor­fahrts­be­rech­tig­ten übersehen

KULM­BACH. Rela­tiv glimpf­lich ging ein Ver­kehrs­un­fall am Mitt­woch­früh in Kulm­bach aus, als eine Ford-Fah­re­rin eine auf der Vor­fahrts­stra­ße fah­ren­de Seat-Fah­re­rin übersah.

Gegen 08:00 Uhr befuhr eine 20-jäh­ri­ge Frau aus dem west­li­chen Kulm­ba­cher Land­kreis mit ihrem Ford die Abzwei­gung der Bay­reu­ther Stra­ße in Rich­tung des Orts­teils Wei­her. An der Kreu­zung zur Wicken­reu­ther Allee über­sah sie eine auf der bevor­rech­tig­ten Stra­ße fah­ren­de Kulm­ba­che­rin mit ihrem Seat und es kam zum Unfall. Bei­de Fahr­zeug­füh­re­rin­nen blie­ben zum Glück unver­letzt, der Seat war jedoch nicht mehr fahr­be­reit und wur­de zu einem Fall für den Abschlep­per. Der Sach­scha­den an bei­den Fahr­zeu­gen bezif­fert sich auf meh­re­re Tau­send Euro. Die Unfall­ver­ur­sa­che­rin muss nun mit einem Buß­geld­ver­fah­ren rechnen.

Reh aus­ge­wi­chen – Totalschaden

NEU­DROS­SEN­FELD, LKR. KULM­BACH. Weil er zwi­schen Lin­dau und Foh­len­hof einem Reh aus­wei­chen muss­te, ver­lor ein 19-jäh­ri­ger aus dem süd­öst­li­chen Kulm­ba­cher Land­kreis die Kon­trol­le über sei­nen Ford. Wäh­rend er mit leich­te­ren Ver­let­zun­gen davon kam, hat­te sein Fahr­zeug nur noch Schrottwert.

Am Sams­tag­abend kurz nach 20:00 Uhr war der jun­ge Mann von Lin­dau in Rich­tung Foh­len­hof unter­wegs, als plötz­lich ein Reh über die Fahr­bahn wech­sel­te. Der jun­ge Fah­rer wich laut eige­nen Anga­ben dem Tier erfolg­reich aus, ver­lor dabei jedoch die Kon­trol­le über sein Auto, über­fuhr die Gegen­fahr­bahn und kol­li­dier­te mit einem Tele­fon­mast und einem Stra­ßen­leit­pfo­sten. Anschlie­ßend fuhr er die Böschung hin­ab und durch­quer­te ein Feld, ehe er nach rund 300 Metern über die Kreis­stra­ße Rich­tung Hars­dorf geschleu­dert wur­de. Dort rutsch­te der Wagen aber­mals die Böschung hin­ab, bevor eine Baum­rei­he den außer Kon­trol­le gera­te­nen Ford end­gül­tig stoppte.

Der jun­ge Fah­rer erlitt nach erster Ein­schät­zung bei dem Unfall­ge­sche­hen mit viel Glück nur leich­te­re Ver­let­zun­gen, er wur­de vom Ret­tungs­dienst ins Kran­ken­haus gebracht. Sein fahr­ba­rer Unter­satz war unter­des­sen Total­scha­den, er wur­de vom Abschlepp­dienst aus der Böschung geborgen.

Die Kreis­stra­ße zwi­schen Unter­laitsch und Foh­len­hof war für die Dau­er der Unfall­auf­nah­me sowie der Ber­gung des Auto­wracks und der über meh­re­re Hun­dert Meter ver­teil­ten Fahr­zeug­tei­le kom­plett gesperrt. Die Instand­set­zung der durch­trenn­ten Tele­fon­lei­tung dürf­te unter­des­sen län­ge­re Zeit in Anspruch nehmen.