Hall­stadt – Schon 58 Miche­lin-Mit­ar­bei­ter haben einen neu­en Job

Land­rat Johann Kalb freut sich, dass „die gemein­sa­men Bemü­hun­gen grei­fen“ – 165 Job­an­ge­bo­te lie­gen vor

Bam­berg – Obwohl die Ver­hand­lun­gen der Sozi­al­part­ner über den Fort­be­stand der Rei­fen­pro­duk­ti­on im Hall­stadter Miche­lin-Werk erst begon­nen haben, haben bis Anfang Janu­ar bereits 58 Mit­ar­bei­ter von Miche­lin eine neue Beschäf­ti­gung gefun­den. „Das ist eine erfreu­li­che Nach­richt. Sie belegt, dass unse­re gemein­sa­men Bemü­hun­gen für die Beschäf­tig­ten grei­fen“, so Land­rat Johann Kalb.

Dar­über hin­aus lie­gen dem Unter­neh­men inzwi­schen ins­ge­samt 165 Job­an­ge­bo­te von exter­nen Fir­men vor, so Kalb nach einem Gespräch mit Werk­lei­ter Jens Schlem­mer. Das ist das Ergeb­nis der bei­den Arbeit­ge­ber­gip­fel am 9. Okto­ber und am 25. Novem­ber, zu denen Land­rat Johann Kalb ins Land­rats­amt und ins Hall­stadter Werk ein­ge­la­den hat­te. „Das ist ein bei­spiel­haf­ter Zusam­men­halt in der Regi­on“, dank­te der Land­kreis­chef den Unter­neh­men in der Regi­on Bam­berg und rief dazu auf, auch wei­ter­hin jede freie Stel­le zu mel­den.

Am 23. Janu­ar wird die Taskfor­ce zum drit­ten Mal tagen. Dort sit­zen Unter­neh­men, Betriebs­rä­te, Kam­mern und Ver­wal­tun­gen am Tisch, um die Unter­stüt­zung für die Miche­lin-Beschäf­tig­ten zu koor­di­nie­ren. In die­sem Gre­mi­um geht es vor allem um Beschäf­ti­gungs­mög­lich­kei­ten sowie um Wei­ter­bil­dung und damit um kurz- und mit­tel­fri­sti­ge Maß­nah­men. Mit­tel- und lang­fri­sti­ge Lösungs­an­sät­ze für die Auto­zu­lie­fe­rer in der Regi­on Bam­berg mit rund 20.000 Beschäf­tig­ten will Land­rat Johann Kalb mit allen Betei­lig­ten in der Regio­na­len Ent­wick­lungs­ge­sell­schaft RITA (Regio­na­le Ent­wick­lung Trans­for­ma­ti­on Auto­in­du­strie) erar­bei­ten. Hier fin­det die erste Sit­zung am 5. Febru­ar statt.

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