Zusätz­li­cher Elek­tro­bus für Wil­den­sorg und Bug

Oberbürgermeister Andreas Starke, Monika Hoh, Vorsitzende des Bürgervereins Wildensorg, Stadtwerke-Geschäftsführer Dr. Michael Fiedeldey, Manfred Drescher, Vorsitzender des Bürgervereins Bug, und Verkehrsbetriebsleiter Peter Scheuenstuhl. © Stadtwerke Bamberg (Matthias Hoch)

Ober­bür­ger­mei­ster Andre­as Star­ke, Moni­ka Hoh, Vor­sit­zen­de des Bür­ger­ver­eins Wil­den­sorg, Stadt­wer­ke-Geschäfts­füh­rer Dr. Micha­el Fie­del­dey, Man­fred Dre­scher, Vor­sit­zen­der des Bür­ger­ver­eins Bug, und Ver­kehrs­be­triebs­lei­ter Peter Scheu­en­stuhl. © Stadt­wer­ke Bam­berg (Mat­thi­as Hoch)

Mit einem zusätz­li­chen Elek­tro­klein­bus ver­stär­ken die Stadt­wer­ke Bam­berg ab dem kom­men­den Mitt­woch, 15. Janu­ar, die Anbin­dung der Stadt­tei­le Wil­den­sorg und Bug an den öffent­li­chen Per­so­nen­nah­ver­kehr (ÖPNV). Zusätz­lich zum bestehen­den Lini­en­ver­kehr pen­delt der neue E‑Bus mon­tags bis sams­tags vier­mal täg­lich auf einer Ver­bin­dung zwi­schen dem Zen­tra­len Omni­bus­bahn­hof (ZOB), Wil­den­sorg, Bug und zurück.

Ober­bür­ger­mei­ster Andre­as Star­ke hat eine Ver­bes­se­rung mit den betrof­fe­nen Bür­ger­ver­ei­nen bespro­chen und erklärt: „Damit unter­strei­chen wir unse­re inten­si­ven Bemü­hun­gen, den Bus zu stär­ken und die Ange­bo­te für die Bür­ger­schaft zu ver­bes­sern.“

Die neue Elek­tro­bus­ver­bin­dung schlägt gleich zwei Flie­gen mit einer Klap­pe: Einer­seits sorgt das zusätz­li­che Ange­bot für einen enge­ren Takt bei der Anbin­dung der bei­den Stadt­tei­le Wil­den­sorg und Bug an die Innen­stadt und die Ein­kaufs­märk­te an der Würz­bur­ger Stra­ße.

Zum ande­ren dient die neue Elek­tro­bus­ver­bin­dung als Test eines neu­en Fahr­zeug­typs, den es bis­her im ÖPNV nicht gab: Der Klein­bus bie­tet Platz für maxi­mal sie­ben Fahr­gä­ste und wird rein elek­trisch mit 100 Pro­zent Öko­strom aus erneu­er­ba­ren Ener­gien betrie­ben.

Für die Stadt­wer­ke ist der Test­be­trieb zugleich ein Start­schuss für neue fle­xi­ble Mobi­li­täts­an­ge­bo­te: „Klei­ne, emis­si­ons­freie Elek­tro­fahr­zeu­ge kön­nen dort eine Lösung sein, wo ein regel­mä­ßig fah­ren­der gro­ßer Bus öko­lo­gisch und öko­no­misch kei­nen Sinn ergibt“, sagt Dr. Micha­el Fie­del­dey, Geschäfts­füh­rer der Stadt­wer­ke Bam­berg. Seit Ende Novem­ber sind zwei wei­te­re Fahr­zeu­ge die­ses Typs auf einer Ring­bus­li­nie rund um die Innen­stadt im Ein­satz.

Die neue Elek­tro­bus­ver­bin­dung beginnt am ZOB (Bus­steig Q) und fährt auf den Lini­en 910, 913 und 918 über die Lan­ge Stra­ße und den Dom­platz nach Wil­den­sorg. Von dort aus geht’s über die Wai­zen­dor­fer Stra­ße, die Ein­kaufs­märk­te und das Kli­ni­kum bis zum Cam­ping­platz in Bug und zurück. Täg­lich fin­den vier zusätz­li­che Fahr­ten statt. Die erste Fahrt star­tet um 9:38 Uhr am ZOB und erreicht den Cam­ping­platz nach 38 Minu­ten. Auf dem Rück­weg star­tet die letz­te Fahrt um 16:49 Uhr am Cam­ping­platz und erreicht den ZOB plan­mä­ßig um 17:24 Uhr. Ober­bür­ger­mei­ster Andre­as Star­ke: „Unse­re Bus­se wer­den dann noch bes­ser genutzt, wenn sie einen engen Takt haben und kosten­gün­stig sind. Des­halb passt das neue Ange­bot zu unse­rer umwelt­freund­li­chen Ver­kehrs­po­li­tik.“

Die neue Elek­tro­bus­ver­bin­dung ist Teil eines umwelt­freund­li­chen Maß­nah­men­pa­kets, mit dem der Bam­ber­ger Stadt­bus­ver­kehr noch gün­sti­ger und lei­stungs­fä­hi­ger wer­den soll. Neben dem Test von Elek­tro­klein­bus­sen hat­te sich der Auf­sichts­rat der Stadt­wer­ke Bam­berg im Herbst hier­zu auch für das kosten­lo­se Bus­fah­ren an den Advents­sams­ta­gen und sta­bi­le Ticket­prei­se im Jahr 2020 aus­ge­spro­chen. Im Rah­men einer Umtausch­ak­ti­on „Füh­rer­schein gegen Jah­res­kar­te“ bekom­men Bam­ber­ger, die frei­wil­lig und dau­er­haft ihren Füh­rer­schein abge­ben, ein Jahr lang die „Bam­ber­ger Ein­kaufs­kar­te“ im Wert von über 250 Euro geschenkt. Zudem soll im gesam­ten Ver­kehrs­ver­bund Groß­raum Nürn­berg (VGN) zum kom­men­den Schul­jahr das 365-Euro-Ticket für Schü­ler und Azu­bis ein­ge­führt wer­den. Mit die­sem kön­nen Jugend­li­che für umge­rech­net einen Euro pro Tag alle ÖPNV-Ange­bo­te im gesam­ten VGN-Gebiet nut­zen kön­nen.