Bam­berg: GEW lehnt Plä­ne des Kul­tus­mi­ni­ste­ri­ums “für eine siche­re Unter­richts­ver­sor­gung” ab

Die Bil­dungs­ge­werk­schaft GEW Bay­ern lehnt die ange­kün­dig­ten Maß­nah­men des Kul­tus­mi­ni­ste­ri­ums “für eine siche­re Unter­richts­ver­sor­gung“ an den Grund‑, Mit­tel- und För­der­schu­len ab

Die Gewerk­schaft Erzie­hung und Wis­sen­schaft (GEW) in Bay­ern sieht in den heu­te ange­kün­dig­ten Maß­nah­men der Staats­re­gie­rung zur Sicher­stel­lung der Unter­richts­ver­sor­gung an den Grund‑, Mit­tel- und För­der­schu­len eine rote Linie über­schrit­ten.

Die jet­zi­ge hoch pro­ble­ma­ti­sche Per­so­nal­si­tua­ti­on ist durch eine desa­strö­se Bil­dungs­po­li­tik ent­stan­den. Die Kol­le­gin­nen und Kol­le­gen an den Schu­len sol­len dafür die Rech­nung zah­len – durch Arbeits­zeit­er­hö­hung und wei­te­re Arbeits­be­la­stung. Die schon jetzt grenz­wer­ti­gen Bela­stun­gen der Kol­le­gin­nen und Kol­le­gen wer­den dadurch ins Uner­träg­li­che gestei­gert, was einen erhöh­ten Kran­ken­stand und dadurch wei­te­re Aus­fäl­le zur Fol­ge haben wird.

Dass dies am Per­so­nal­rat vor­bei öffent­lich ange­kün­digt wird, fin­det Johan­nes Schil­ler als Mit­glied des Haupt­per­so­nal­rats beim Kul­tus­mi­ni­ste­ri­um „beson­ders skan­da­lös“.

Die GEW wird die ange­kün­dig­ten Maß­nah­men nicht hin­neh­men und kün­digt mas­si­ven Wider­stand an.