„Ein Ding der Unmög­lich­keit“ mit Mat­thi­as Egers­dör­fer in der Eggols­hei­mer Egger­bach-Hal­le

Matthias Egersdörfer. Foto: Stephan Minx

Mat­thi­as Egers­dör­fer. Foto: Ste­phan Minx

Wenn ich als Kind zwei Kugeln Eis mit Sah­ne, einen Hund oder bei­spiels­wei­se ein Maschi­nen­ge­wehr haben woll­te, pfleg­te mei­ne Mut­ter immer zu sagen, dies sei ein Ding der Unmög­lich­keit. Dabei erhob sie ihre Arme zum Him­mel und ver­such­te bestürzt zu schau­en. In die­sem thea­tra­li­schen Augen­blick wuss­te ich, dass jetzt nur Stur­heit und Gebrüll wei­ter­hel­fen konn­ten, um mein Ziel zu errei­chen. Vor eini­ger Zeit dach­te ich mir: Du müss­test mal wie­der ein neu­es Pro­gramm auf die Büh­ne brin­gen. Kaum hat­te ich zu Ende gedacht, erhob ich im Zim­mer die Arme zum Him­mel, schau­te leicht kon­ster­niert und rief laut: „Das ist ein Ding der Unmög­lich­keit.“ Mei­ne Frau, die auf dem Sofa saß und gera­de in den Fern­se­her schau­te, in dem ein älte­rer Mann den Wert einer Kaf­fee­kan­ne fest­stel­len woll­te, dreh­te sie sich zu mir um und sag­te: „Genau die­se Wor­te den­ke ich mir, wenn ich dich gele­gent­lich anse­he.“ Des­we­gen trägt das neue Pro­gramm den Titel: „Ein Ding der Unmög­lich­keit“.

  • Frei­tag, 10.01.2020
  • 20 Uhr
  • Egger­bach-Hal­le in Eggols­heim
  • VVK 22€, AK 27€; erm. VVK 20€, AK 25€.