Kulm­ba­cher Poli­zei blickt auf eine ruhi­ge Sil­ve­ster­nacht zurück

KULM­BACH. Die Poli­zei Kulm­bach blickt zufrie­den auf eine ruhi­ge Sil­ve­ster­nacht zurück. Ihr wur­den kei­ne grö­ße­ren Strei­tig­kei­ten, Kör­per­ver­let­zun­gen und über­mä­ßig alko­ho­li­sier­te Per­so­nen gemel­det.

Jedoch muss­ten sie unter ande­rem zu zwei Brän­den zusam­men mit den Feu­er­weh­ren aus­rücken, bei denen es aber glück­li­cher­wei­se zu kei­nem Per­so­nen­scha­den kam. Noch vor Mit­ter­nacht geriet eine Müll­ton­ne in der Thur­nau­er Str. in Kulm­bach in Brand. Hier­durch wur­de auch eine zwei­te Müll­ton­ne und ein Holz­ver­schlag in Mit­lei­den­schaft gezo­gen. Die FW Kulm­bach war mit zwei Fahr­zeu­gen vor Ort und konn­te den Brand rasch ablö­schen, so dass zu kei­ner Zeit eine Gefahr für Wohn­häu­ser bestand. Die Brand­ur­sa­che konn­te bis­lang nicht ermit­telt wer­den. Der Scha­den wird auf ca. 1000 Euro geschätzt.

Nach Mit­ter­nacht wur­de dann noch ein wei­te­rer Brand gemel­det. Auf einem Bal­kon in Main­leus im Korn­weg gerie­ten zwei Pflanz­kü­bel aus Kunst­stoff, die zudem mit Sty­ro­por ver­klei­det waren, in Brand. Der bis­lang unbe­kann­te Zeu­ge konn­te den Brand noch vor Ein­tref­fen der FW Main­leus zügig ablö­schen. Durch den Rauch wur­de die Fas­sa­de des Hau­ses zum Teil ver­schmutzt, so dass der Scha­den auf ca. 400 Euro geschätzt wird. Auch hier kön­nen kei­ne genau­en Anga­ben zur Brand­ur­sa­che gemacht wer­den.

Am frü­hen Mor­gen kam eine Frau zur Poli­zei Kulm­bach und teil­te mit, dass ein Jugend­li­cher mit einer Waf­fe im Bereich der Obe­ren Stadt nach Mit­ter­nacht Feu­er­werks­kör­per abschoss. Er soll hier­bei die Waf­fe auch mal in Rich­tung der Mit­tei­le­rin gerich­tet haben. Es ist davon aus­zu­ge­hen, dass es sich hier­bei um eine ab 18 Jah­ren frei erwerb­li­che Pisto­le oder Revol­ver zum Abschie­ßen von Schreckschuss‑, Reiz­stoff- oder Signal­mu­ni­ti­on gehan­delt hat. Jedoch wird zum Füh­ren der Waf­fe in der Öffent­lich­keit, so auch wie in die­sem Fall, ein soge­nann­ter klei­ner Waf­fen­schein benö­tigt. Der Schüt­ze soll mit drei wei­te­ren Per­so­nen vor Ort gewe­sen sein.

Wer zu die­sem Sach­ver­halt oder zu den Jugend­li­chen Anga­ben machen kann, wird gebe­ten, sich mit der Poli­zei Kulm­bach in Ver­bin­dung zu set­zen.

Brand in Schim­men­dorf

MAIN­LEUS. Am 01.01.2020, gegen 11:00 Uhr, kam es in Schim­men­dorf zum Brand eines Gara­gen­an­baus. Nach aktu­el­lem Ermitt­lungs­stand hat­te ein Bewoh­ner eines frei­ste­hen­den Ein­fa­mi­li­en­hau­ses Asche in einen Pla­stik­müll­ei­mer geschüt­tet und die­sen am besag­ten Gara­gen­an­bau abge­stellt. Im Zuge der Hit­ze­ent­wick­lung fing der Müll­ei­mer letzt­lich Feu­er. Die Flam­men grif­fen auf den Holz­an­bau und teil­wei­se auf den Dach­stuhl der Gara­ge über. Die Scha­dens­hö­he beläuft sich auf ca. 25.000 ‚- €. Ver­letzt wur­de im Zuge des Bran­des nie­mand. Für die Lösch­ar­bei­ten waren ins­ge­samt 75 Kräf­te der frei­wil­li­gen Feu­er­wehr Rothwind, Main­roth, Schim­men­dorf, Schwarz­ach und Schmei­ls­dorf ange­rückt. Die Poli­zei Kulm­bach ermit­telt nun wegen einer fahr­läs­si­gen Brand­stif­tung.