Bam­ber­ger Grü­ne wol­len Solar­mo­du­le an Bal­ko­nen för­dern

Stadt soll „För­der­pro­gramm Solar­bal­kon“ erar­bei­ten und Anreiz­fi­nan­zie­rung bie­ten

Die Bam­ber­ger Grü­nen wol­len ein „För­der­pro­gramm Solar­bal­kon“ ins Leben rufen. Wie OB-Kan­di­dat Jonas Glü­sen­kamp erklärt, ver­birgt sich dahin­ter „gewis­ser­ma­ßen die Ener­gie­wen­de für daheim“. Bezu­schus­sen wol­len die Grü­nen Mini-Solar­mo­du­le, die an der Bal­kon­brü­stung, aber auch auf Ter­ras­sen oder an Haus­wän­den ange­bracht wer­den kön­nen. „So kön­nen alle Bürger*innen Solar­strom erzeu­gen, auch wenn sie zum Bei­spiel in einer Miet­woh­nung woh­nen und kein eige­nes Dach besit­zen“, erklä­ren die Stadt­rä­tin­nen Ger­trud Leu­mer und Petra Fried­rich, die einen ent­spre­chen­den Antrag ein­ge­bracht haben.

Zum För­der­pro­gramm soll auch eine Wer­be­kam­pa­gne gehö­ren sowie tech­ni­sche Bera­tung für die Bürger*innen, und es soll Syn­er­gie­ef­fek­te mit regio­na­len Hand­werks­be­trie­ben, Ener­gie­be­ra­tun­gen und Solar­in­itia­ti­ven brin­gen. Laut Vor­schlag der Grü­nen sind zudem beson­ders zer­ti­fi­zier­te Sicher­heits­stan­dards für die ver­wen­de­ten Modu­le im Pro­gramm fest­zu­le­gen.