Bam­ber­ger Grü­ne wol­len Kli­ma­vor­be­halt

Alle Beschluss­vor­la­gen für den Stadt­rat sol­len künf­tig Aus­wir­kun­gen aufs Kli­ma dar­stel­len

Die Bam­ber­ger Grü­nen wol­len einen so genann­ten „Kli­ma­vor­be­halt“ ein­füh­ren. Gemeint ist damit, dass bei jeder poli­ti­schen Ent­schei­dung des Stadt­rats geprüft wird, wel­che Aus­wir­kun­gen sie in punc­to Kli­ma­wan­del hat. Alle Beschluss­vor­la­gen für den Stadt­rat müs­sen des­halb dazu Stel­lung neh­men, der Stadt­rat selbst soll sich so der Aus­wir­kung sei­ner Ent­schei­dun­gen voll bewusst sein bzw. die­se am Kli­ma­schutz ori­en­tie­ren kön­nen. Der Antrag der Stadt­rats­frak­ti­on ist deckungs­gleich mit einem Antrag der Grü­nen im Kreis­tag des Land­krei­ses.

Eigent­lich waren die Grü­nen davon aus­ge­gan­gen, dass die­se Maß­nah­me von der Stadt im Rah­men des städ­ti­schen Kli­ma­pa­kets umge­setzt wird. „Wir waren erstaunt, dass noch nicht ein­mal die­se inzwi­schen gän­gi­ge poli­ti­sche Gepflo­gen­heit Nie­der­schlag gefun­den hat“, meint Frak­ti­ons­vor­sit­zen­der Wolf­gang Gra­der im Namen sei­ner Frak­ti­on. Die Grü­nen hal­ten die von der Stadt vor­ge­leg­ten Kli­ma­schutz­maß­nah­men ins­ge­samt für völ­lig unzu­rei­chend.