Schlag­an­fall­ver­sor­gung am Kli­ni­kum Forch­heim-Frän­ki­sche Schweiz erfolg­reich audi­tiert

Das Evaluierungsteam bei der Besprechung. Foto: Franka Struve

Das Eva­lu­ie­rungs­team bei der Bespre­chung. Foto: Fran­ka Struve

In einem inter­nen Audit wur­de der Pro­zess der Schlag­an­fall­ver­sor­gung am Kli­ni­kum Forch­heim-Frän­ki­sche Schweiz in der zen­tra­len Not­auf­nah­me, der Radio­lo­gie und der Sta­ti­on für Schlag­an­fäl­le hin­sicht­lich sei­ner Qua­li­tät über­prüft.

Die Schlag­an­fallein­heit am Kli­ni­kum unter der Lei­tung von Ober­ärz­tin Bar­ba­ra Wil­lac­zek ist Teil des Schlag­an­fall­Netz­werk mit Tele­me­di­zin in Nord­bay­ern, kurz „STE­NO“. Unter ande­rem wer­den die struk­tu­rel­len Gege­ben­hei­ten geprüft, das heißt die Per­so­nal­stär­ke von Pfle­gern und Ärz­ten. Eben­so wich­tig ist das Vor­han­den­sein von The­ra­peu­ten wie Phy­sio­the­ra­pie, Logo­pä­die und Ergo­the­ra­pie im Haus und ob die­se Ver­sor­gung täg­lich zur Ver­fü­gung steht, also auch am Wochen­en­de und fei­er­tags. Außer­dem wer­den die Stuk­tur­vor­aus­set­zun­gen begut­ach­tet, das bedeu­tet über wel­che Aus­stat­tung ver­fügt das Kli­ni­kum zur Dia­gno­stik, wie Com­pu­ter­to­mo­gra­phie, Magnet­re­so­nanz­to­mo­gra­phie sowie Gefä­ßul­tra­schall. Im Anschluss wer­den die Zah­len mit den Qua­li­täts­stan­dards ver­gli­chen, bei­spiels­wei­se die durch­schnitt­li­che Zeit­dau­er bis der Pati­ent die ent­spre­chen­de Dia­gno­stik und The­ra­pie erhält. Dies wird anhand der Con­trol­ling­da­ten und der Vor­ga­ben der Baye­ri­schen Arbeits­ge­mein­schaft für Qua­li­täts­si­che­rung in der sta­tio­nä­ren Ver­sor­gung (BAQ) über­prüft. Bei einem Rund­gang durch alle invol­vier­ten Abtei­lun­gen wer­den die Bedin­gun­gen vor Ort inspi­ziert. Alle an der Schlag­an­fall­ver­sor­gung betei­lig­ten Berufs­grup­pen wer­den befragt. Am Ende wer­den bei einer Abschluss­be­spre­chung Abwei­chun­gen, Hin­wei­se und Emp­feh­lun­gen aus­ge­spro­chen. Bar­ba­ra Wil­lac­zek freut sich: „Es gab erfreu­li­cher­wei­se kei­ne Abwei­chun­gen. Sehr ange­tan waren die Audi­to­ren von der neu­en Dia­gno­stik der Per­fu­si­ons-Com­pu­ter­to­mo­gra­phie hier im Haus. Damit kön­nen Pati­en­ten auch einer ent­spre­chen­den Lyse­the­ra­pie zuge­führt wer­den, bei denen der Beginn der Schlag­an­fall­sym­pto­ma­tik unklar ist, weil die­se bei­spiels­wei­se im Schlaf auf­ge­tre­ten ist. Dies nennt man Wake-up-Stro­ke.“

Geprüft wird jähr­lich durch Pri­vat­do­zent Dr. Lorenz Breu­er (Pro­jekt­lei­tung, Qua­li­täts­ma­nage­ment) und Mario Lorenz ( Kli­ni­sches Risi­ko­ma­nage­ment, Schu­lungs­team / Bereich Pfle­ge).