Bay­reu­ther Neu­jahrs­kon­zert mit dem Alt-Wie­ner Strauss-Ensem­ble

Am 5. Janu­ar im Evan­ge­li­schen Gemein­de­haus – Hoch­ka­rä­ti­ge Soli­sten

Zum Start ins Jahr 2020 laden die Stadt Bay­reuth und das Alt-Wie­ner Strauss-Ensem­ble unter der musi­ka­li­schen Lei­tung von Ralph Kul­ling am Sonn­tag, 5. Janu­ar, um 17 Uhr, ins Evan­ge­li­sche Gemein­de­haus zum tra­di­tio­nel­len Neu­jahrs­kon­zert ein. An der Thea­ter­kas­se Bay­reuth sind noch Tickets erhält­lich.

Auf das Publi­kum war­ten mei­ster­haf­te Inter­pre­ta­tio­nen der Wer­ke von Johann Strauss, von sei­nen Brü­dern Josef und Edu­ard sowie von Vater Johann. Neben bekann­ten Wal­zern, Pol­kas und Ope­ret­ten­me­lo­dien der Strauss-Dyna­stie erklin­gen auch Kom­po­si­tio­nen von wei­te­ren Zeit­ge­nos­sen. Char­mant mode­riert und beglei­tet wird das Kon­zert durch Dr. Edu­ard Strauss und sei­nen Sohn Tho­mas Strauss, direk­te Nach­fah­ren der Strauss-Dyna­stie. Dr. Strauss ist Senats­prä­si­dent des Ober­lan­des­ge­richts Wien, unter ande­rem Obmann des Ver­eins „Wie­ner Insti­tut für Strauss-For­schung“, Ehren­mit­glied meh­re­rer natio­na­ler Johann-Strauss-Gesell­schaf­ten und war von 1987 bis 1991 Prä­si­dent der Johann-Strauss-Gesell­schaft Wien.

Hoch­ka­rä­ti­ge Soli­sten

Für das Kon­zert konn­ten hoch­ka­rä­ti­ge Soli­sten gewon­nen wer­den. Jea­net­te Wernecke debü­tier­te an der Staats­oper Stutt­gart mit der Titel­par­tie in Ernst Tochs „Die Prin­zes­sin auf der Erb­se“. Dies reflek­tiert auch ihre frü­he Affi­ni­tät zu anspruchs­vol­ler zeit­ge­nös­si­scher Musik. Sie war 2002 jüng­ste Fina­li­stin beim Bun­des­wett­be­werb Gesang in Ber­lin und gewann 2004 den 2. Preis beim Lan­des­wett­be­werb Nord­rhein-West­fa­len. 2004 nomi­nier­te sie die „Opern­welt“ als „Beste Nach­wuchs­sän­ge­rin des Jah­res“. Neben ihrem umfang­rei­chen Büh­nen­re­per­toire als Kolo­ra­tur­so­pra­ni­stin ist Jea­net­te Wernecke regel­mä­ßig als Ora­to­ri­en- und Kon­zert­sän­ge­rin tätig.

Dani­el Szei­li stu­dier­te Thea­ter- und Musik­wis­sen­schaf­ten in Mün­chen und erhielt par­al­lel dazu Schau­spiel- und Gesangs­un­ter­richt. Von 2008 bis 2013 gehör­te er dem Ensem­ble des Thea­ters Lübeck an. Sei breit gefä­cher­tes Reper­toire reicht von der Barock­oper über Wag­ner-Opern, Wer­ke von Giu­sep­pe Ver­di und Gia­co­mo Puc­ci­ni bis hin zu zeit­ge­nös­si­schen Opern.

Das Alt-Wie­ner Strauss-Ensem­ble

Seit sei­ner Grün­dung 1972 durch den Kon­zert­mei­ster des Würt­tem­ber­gi­schen Staats­or­che­sters Stutt­gart Arthur Kul­ling spielt das Alt-Wie­ner Strauss-Ensem­ble auch immer des­sen höchst authen­ti­sche Rekon­struk­tio­nen ver­lo­ren gegan­ge­ner oder ver­nich­te­ter Strauss’scher Ori­gi­nal­ar­ran­ge­ments. Die Deut­sche Johann-Strauss-Gesell­schaft ehr­te die künst­le­ri­sche Lei­stung des Ensem­bles und ver­lieh ihm 2001 das Ehren­pro­tek­to­rat. Seit Sep­tem­ber 2001 hat Kul­lings Sohn Ralf die Lei­tung über­nom­men.

Kar­ten für das Neu­jahrs­kon­zert sind an der Thea­ter­kas­se Bay­reuth, Opern­stra­ße 22, Mon­tag bis Frei­tag von 10 bis 17 Uhr, Sams­tag von 10 bis 14 Uhr, Tele­fon 0921 69001, Fax. 0921 885777, Mail theaterkasse@​bayreuth-​tourismus.​de, erhält­lich. Inha­ber eines Schwer­be­hin­der­ten­aus­wei­ses erhal­ten 50-pro­zen­ti­ge Ermä­ßi­gung.