AOK Bam­berg lässt Zusatz­bei­trag unver­än­dert – mehr Vor­sor­ge­lei­stun­gen

Mehr Vor­sor­ge­lei­stun­gen bei sta­bi­lem Bei­trag

Neue Vor­sor­ge­lei­stun­gen gibt es bei der AOK in Bam­berg zum Start ins neue Jahr. So betei­ligt sich die Kran­ken­kas­se in der Schwan­ger­schaft an den Kosten für eine Anti­kör­per­be­stim­mung. Damit kön­nen Infek­ti­ons­er­kran­kun­gen der wer­den­den Mut­ter früh­zei­tig erkannt wer­den, die für das Neu­ge­bo­re­ne gefähr­lich wer­den kön­nen. Für die Nacken­fal­ten­mes­sung zahlt die AOK Bam­berg eben­falls einen Teil der Kosten. Der Arzt kann dadurch das Risi­ko für bestimm­te gene­ti­sche Stö­run­gen und Erkran­kun­gen bei Unge­bo­re­nen bes­ser ein­schät­zen.

Erst­mals gibt es auch einen Zuschuss für Osteo­pa­thie. Die­ser gilt für Schwan­ge­re und Kin­der, wenn die Behand­lung bei einem Ver­trags­arzt mit ent­spre­chen­der Zusatz­qua­li­fi­ka­ti­on erfolgt. „Wir inve­stie­ren mit den neu­en, aber auch mit den bis­he­ri­gen Vor­sor­gean­ge­bo­ten gezielt in die Gesund­heit unse­rer Ver­si­cher­ten“, erklärt Mat­thi­as Graß­mann, Bei­rats­vor­sit­zen­der der AOK in Bam­berg. Zusam­men mit Gesund­heits­kur­sen bie­tet das erwei­ter­te Vor­sor­ge­pa­ket Lei­stun­gen im Wert von bis zu 250 Euro im Jahr. Der Ver­si­cher­te ent­schei­det selbst, wel­che Ange­bo­te er dar­aus abru­fen will.

Auch für Urlau­ber hat die AOK zusätz­li­che Ange­bo­te im Gepäck. Zu den bereits bestehen­den Lei­stun­gen für Rei­se­imp­fun­gen wie Gelb­fie­ber, Toll­wut und Typhus kom­men jetzt Imp­fun­gen gegen Cho­le­ra und Japa­ni­sche Enze­pha­li­tis hin­zu. Dafür über­nimmt die AOK 80 Pro­zent der Impf­stoff-Kosten.

Zusatz­bei­trag bleibt sta­bil

Eine wei­te­re Neu­ig­keit hält Mat­thi­as Graß­mann für die 102.462 Ver­si­cher­ten der AOK in Bam­berg bereit: „Auch 2020 star­tet die AOK in Bay­ern mit sta­bi­lem Zusatz­bei­trag ins neue Jahr.“ Der Zusatz­bei­trag liegt damit im fünf­ten Jahr in Fol­ge bei 1,1 Pro­zent. Dies hat der Ver­wal­tungs­rat der größ­ten Kran­ken­kas­se im Frei­staat beschlos­sen. „Die AOK bleibt damit ein ver­läss­li­cher und bere­chen­ba­rer Part­ner für die Bei­trags­zah­ler“, sagt Mat­thi­as Graß­mann. Aller­dings rech­net die AOK Bay­ern in den näch­sten Jah­ren mit kräf­tig stei­gen­den Aus­ga­ben, die durch bereits ver­ab­schie­de­te Geset­ze ver­ur­sacht wer­den. Auch der GKV-Spit­zen­ver­band hat­te zuletzt vor teu­ren Refor­men gewarnt.