Lesun­gen mit Peter Pra­ger in Bay­euth

Peter Prager

Peter Pra­ger

Der aus Film und Fern­se­hen bekann­te Schau­spie­ler Peter Pra­ger, der heu­er die Bay­reu­ther Fest­spie­le besucht hat­te, wird am Diens­tag, 17. Dezem­ber, in zwei Bay­reu­ther Kin­der­gär­ten sowie in der Stadt­bi­blio­thek lesen. Um 10 Uhr wird Pra­ger im städ­ti­schen Kin­der­gar­ten „Gras­hüp­fer“ und um 14 Uhr im Kin­der­gar­ten „Spat­zen­nest“ Mär­chen vor­le­sen. Um 16 Uhr fin­det dann eine Lesung in der Kin­der- und Jugend­bi­blio­thek im RW21 statt, bei der Peter Pra­ger, je nach Wunsch der anwe­sen­den Kin­der, ent­we­der ein Mär­chen von Hans Chri­sti­an Ander­sen oder von Erich Käst­ner lesen wird.

Pra­ger, gebo­ren in Leip­zig, ist aus Kino­pro­duk­tio­nen sowie zahl­rei­chen Fern­seh­fil­men bekannt. Er schloss sei­ne Schau­spiel­aus­bil­dung an der Thea­ter­hoch­schu­le Leip­zig ab, Enga­ge­ments am Schau­spiel­haus Leip­zig, Volks­thea­ter Rostock und als Regis­seur am Lan­des­thea­ter Alten­burg folg­ten. Sein Rol­len­re­per­toire reicht von Cla­vi­go in Goe­thes gleich­na­mi­gem Dra­ma über Sala­din in Les­sings „Nathan der Wei­se“ bis hin zu Tiger Brown in Brechts „Drei­gro­schen­oper“. Schon 1976 dreh­te Pra­ger sei­nen ersten gro­ßen Kino­film unter der Regie des legen­dä­ren Kon­rad Wolf „Mama, ich lebe“. Außer­dem spiel­te er unter ande­rem in Kino­fil­men wie „Eine Hand­voll Hoff­nung“, „Weng­ler & Söh­ne“, „Der Tan­go­spie­ler”, „Maria, ihm schmeckt‘s nicht“, „Jesus liebt mich“ oder „Der Fall Col­li­ni“ mit.

Im Fern­se­hen ver­kör­per­te Pra­ger ver­schie­de­ne Figu­ren, unter ande­rem in den Seri­en „Das Duo“, „Tat­ort“, „Doctor’s Dia­ry“, „Nord bei Nord­west“, „Poli­zei­ruf“ und „Falk“. Er arbei­tet deutsch­land­weit als Hör­funk­spre­cher und hält Lesun­gen ver­schie­de­ner Autoren (zum Bei­spiel Johann Wolf­gang von Goe­the, Lion Feucht­wan­ger, Hans Chri­sti­an Ander­sen oder Ste­fan Zweig). Beim Festi­val der deut­schen Spra­che im Goe­the­thea­ter Bad Lauch­städt ist er regel­mä­ßi­ger Gast.

Der­zeit dreht Pra­ger in Kon­stanz den Film „Fred­dy, das Leben ist kein Kin­der­gar­ten“, in dem er den Vater der Haupt­rol­le, einen Kin­der­gärt­ner, ver­kör­pert.