Zahl­rei­che depo­nier­te Waf­fen sicher­ge­stellt

Gemein­sa­me Pres­se­er­klä­rung des Poli­zei­prä­si­di­ums Ober­fran­ken und der Staats­an­walt­schaft Bay­reuth

LKR. BAY­REUTH. Eine Palet­te unter­schied­li­cher Waf­fen sowie ent­spre­chen­de Muni­ti­on stell­ten Kri­mi­nal­be­am­te aus Bay­reuth in enger Zusam­men­ar­beit mit der Staats­an­walt­schaft Bay­reuth in den ver­gan­ge­nen Tagen bei einem 18-Jäh­ri­gen und des­sen 55 Jah­re alten Vater aus dem Land­kreis Bay­reuth sicher. Bei­de müs­sen sich nun wegen ver­schie­de­ner waf­fen­recht­li­cher Ver­stö­ße straf­recht­lich ver­ant­wor­ten.

Zunächst führ­ten Inter­net-Ermitt­lun­gen die Kri­mi­nal­be­am­ten auf die Spur des 18-jäh­ri­gen Man­nes, nach­dem er sich auf einer Social Media-Platt­form mit augen­schein­lich ech­ten Schuss­waf­fen gezeigt hat­te. Die Staats­an­walt­schaft Bay­reuth erwirk­te dar­auf­hin einen rich­ter­li­chen Durch­su­chungs­be­schluss für die Wohn­räu­me des Man­nes im nörd­li­chen Land­kreis Bay­reuth. Am Mitt­woch durch­such­ten die Beam­ten mit Unter­stüt­zung der Ope­ra­ti­ven Ergän­zungs­dien­ste aus Bay­reuth das Wohn­an­we­sen und ent­deck­ten in dem Haus eine Viel­zahl ver­schie­de­ner Waf­fen, Muni­ti­on und pyro­tech­ni­sche Gegen­stän­de. Im Rah­men der Über­prü­fung konn­ten die Poli­zi­sten ins­be­son­de­re die auf­ge­fun­de­nen Schuss­waf­fen sowohl dem 18-Jäh­ri­gen, als auch sei­nem 55-jäh­ri­gen Vater zuord­nen, der eini­ge schar­fe Schuss­waf­fen mit ent­spre­chen­der Muni­ti­on legal im Besitz hat­te. Die Beam­ten stell­ten dar­auf­hin sämt­li­che Gegen­stän­de sicher, ins­be­son­de­re zur Ein­stu­fung hin­sicht­lich waf­fen­recht­li­cher Ver­stö­ße. Dar­un­ter zahl­rei­che Hieb- und Stoß­waf­fen, eini­ge ver­bo­te­ne Gegen­stän­de wie Mes­ser, einen Schlag­ring und ein Wür­ge­holz sowie Tei­le von auto­ma­ti­schen Schuss­waf­fen. Die wei­te­ren kri­mi­nal­tech­ni­schen Unter­su­chun­gen zur Ein­stu­fung der Gegen­stän­de dau­ern an.