Stu­dio­büh­ne Bay­reuth – Feu­er­zan­gen­bow­le neu inszi­niert

Studiobühne Bayreuth hat die bekannte Komödie neu inszeniert

Stu­dio­büh­ne Bay­reuth hat die bekann­te Komö­die neu insze­niert

„Dies ist ein Lob­lied auf die Schu­le, aber es ist mög­lich, dass die Schu­le es nicht merkt.“

Wer kennt sie nicht, die Film­ko­mö­die mit Heinz Rüh­mann, und die von der Bow­le beschwip­ste Män­ner­run­de, die beschließt, einen der ihren, der nur von einem Haus­leh­rer unter­rich­tet wur­de, end­lich auf die Schu­le zu schicken. Den ent­gan­ge­nen Spaß soll der bereits pro­mo­vier­te Schrift­stel­ler Johan­nes Pfeif­fer („Mit drei F“) nun nach­ho­len. Auf der kei­nes­wegs har­ten son­dern eher ver­gnüg­li­chen Schul­bank darf er nun sei­nen bemit­lei­dens­wer­ten, schrul­li­gen Pro­fes­so­ren fre­che Strei­che spie­len. Im Che­mie­un­ter­richt von Pro­fes­sor Crey gibt’s selbst­ge­mach­ten Hei­del­beer­wein („Jeder nor einen wön­zi­gen Schlock“), der schein­bar so stark ist, dass die Schü­ler hem­mungs­los betrun­ken wer­den, Pro­fes­sor Böm­mel erteilt hoch­wis­sen­schaft­li­chen Phy­sik­un­ter­richt („Also, wat is en Dampf­ma­schin?“) und beim Sin­gen hapert‘s manch­mal („Da singt doch einer unrein“). Dazu gesellt sich das Pro­blem mit der Lie­be, denn Pfeif­fer ist mit Mari­on ver­lobt und ver­liebt sich jetzt aus­ge­rech­net in die Toch­ter des Direk­tors. Lutz Kess­lers Fas­sung der Feu­er­zan­gen­bow­le ist eine herr­li­che Steil­vor­la­ge für fünf Schau­spie­ler, sich des The­mas höchst komö­di­an­tisch in wech­seln­den Rol­len anzu­neh­men

Die Feu­er­zan­gen­bow­le

  • Komö­die nach­dem Roman von Hein­rich Spoerl
  • für die Büh­ne ein­ge­rich­tet von Lutz Kess­ler
  • WA-Pre­miè­re: 14. Dezem­ber 2019 um 20.00 Uhr| Stu­dio