Ein­bre­cher flüch­ten ohne Beu­te

LIT­ZEN­DORF / RAT­TELS­DORF, LKR. BAM­BERG. Mit Gewalt woll­ten sich Ein­bre­cher am Don­ners­tag­abend Zugang zu einem Wohn­an­we­sen im Lit­zen­dor­fer Orts­teil Pödel­dorf ver­schaf­fen. Sie schei­ter­ten jedoch an der Ter­ras­sen­tü­re und ent­ka­men. Bei einem Ein­fa­mi­li­en­haus in Ebing, Markt Rat­tels­dorf, gelang es den dor­ti­gen Tätern, in die Wohn­räu­me ein­zu­drin­gen. Sie fan­den jedoch kei­ne Beu­te.

Von 16.50 Uhr bis 17.55 Uhr waren die Eigen­tü­mer des Ein­fa­mi­li­en­hau­ses in der Stra­ße „Am Forst“ in Pödel­dorf nicht zu Hau­se. Als sie zurück­ka­men, stell­ten sie fest, dass Unbe­kann­te ver­sucht hat­ten, mit einem Hebel­werk­zeug die Ter­ras­sen­tü­re zu öff­nen. Die Täter schei­ter­ten, da es sich um eine ein­bruchs­hem­men­de Türe han­del­te. Durch die mas­si­ve Gewalt­an­wen­dung ent­stand ein Sach­scha­den in Höhe von zir­ka 2.000 Euro. Trotz einer sofort ein­ge­lei­te­ten Fahn­dung mit zahl­rei­chen Poli­zi­sten konn­ten die Ein­bre­cher ent­kom­men.

In Ebing bemerk­te die Bewoh­ne­rin eines Anwe­sens in der Pfar­rer-Kraus-Stra­ße am Don­ners­tag­abend bei ihrer Rück­kehr, dass die Ter­ras­sen­tü­re offen­stand. Die Räum­lich­kei­ten waren zum Teil durch­wühlt. Sofort ver­stän­dig­te sie die Poli­zei. Die Beam­ten der umlie­gen­den Dienst­stel­len durch­such­ten das Ein­fa­mi­li­en­haus, die Täter waren jedoch bereits geflüch­tet. Nach der­zei­ti­gen Erkennt­nis­sen hebel­ten die Ein­bre­cher zwi­schen 15.30 Uhr und 18.45 Uhr einen Fen­ster­flü­gel im Bereich der Ter­ras­se auf und such­ten im Inne­ren des Hau­ses nach Beu­te. Sie gin­gen aller­dings leer aus. Am Fen­ster ent­stand Sach­scha­den in Höhe von zir­ka 500 Euro.

Die Kri­mi­nal­po­li­zei Bam­berg hat in bei­den Fäl­len die Ermitt­lun­gen über­nom­men und bit­tet um Mit­hil­fe.

Zeu­gen, die am Don­ners­tag ver­däch­ti­ge Per­so­nen und/​oder Fahr­zeu­ge in Pödel­dorf bezie­hungs­wei­se Ebing gese­hen haben, wen­den sich bit­te unter der Tel.-Nr. 0951/9129–491 an die Kri­mi­nal­po­li­zei Bam­berg.