Bene­fiz­kon­zert zum Welt-AIDS-Tag 2019 in Bamberg

„HIV ist auch nicht mehr, was es ein­mal war“ – eine Aus­sa­ge, die im posi­ti­ven Sin­ne für alle Men­schen, die früh­zei­tig eine anti­re­tro­vi­ra­le The­ra­pie bekom­men, zutrifft. Denn in der Tat kön­nen HIV-posi­ti­ve Pati­en­ten heu­te fast so alt wie der Durch­schnitt der Bevöl­ke­rung wer­den. Die Erfolgs­ge­schich­te des medi­zi­ni­schen Fort­schritts hat aber Schattenseiten.

Am WELT-AIDS Tag wol­len wir einen Blick auf die Men­schen rich­ten, die nicht das Glück haben, in eine anti­re­tro­vi­ra­len The­ra­pie ein­ge­bun­den zu sein. Dazu zäh­len die Bewoh­ner und Bewoh­ne­rin­nen der afri­ka­ni­schen Sub­sa­ha­ra, wo HIV zum All­tag gehört und Aids mei­stens töd­lich ver­läuft, weil Medi­ka­men­te nicht zur Ver­fü­gung ste­hen. Men­schen in Russ­land erhal­ten auf Grund ihrer sexu­el­len Ori­en­tie­rung kei­nen Zugang zu Medikamenten.

Es ist wich­tig, Soli­da­ri­tät mit den­je­ni­gen zu zei­gen, die vom medi­zi­ni­schen Fort­schritt aus­ge­schlos­sen sind.

„Ster­ben und leben las­sen“ lau­tet daher das The­ma für das dies­jäh­ri­ge Bene­fiz­kon­zert zum Welt-AIDS-Tag am Sonn­tag, 1. Dezem­ber 2019 um 11:00 Uhr im Spie­gel­saal der Har­mo­nie, Schil­ler­platz 5, Bam­berg.

Besu­che­rin­nen und Besu­cher der Mati­née erwar­ten der Audi­da-Chor, das Blech­blä­ser­en­sem­ble unter der Lei­tung von Micha­el Saf­fer, der Mär­chen­er­zäh­ler Hugo Schol­ter, die Bas­si­sten Micha­el Lion und Eric Fer­gus­son sowie Paul Sturm am Kla­vier. Ver­an­stal­ter sind der Fach­be­reich Gesund­heits­we­sen am Land­rats­amt Bam­berg, die Aids Bera­tung Ober­fran­ken, Außen­stel­le Bam­berg und Harald Schnei­der als künst­le­ri­scher Leiter.

Der Ein­tritt ist frei. Spen­den kom­men dem Anam Cara Net­work e. V. zugu­te. Alle Betei­lig­ten ver­zich­ten zugun­sten des Pro­jek­tes auf ihre Gage.