Neu­er Pro­gramm­punkt im Frän­ki­sche Schweiz-Muse­um

Am Don­ners­tag, 28. Novem­ber 2019, um 18 Uhr fin­den erst­mals „Abend­ge­schich­ten bei Ker­zen­schein“ im gro­ßen Saal des Frän­ki­sche Schweiz-Muse­ums mit Rai­ner Streng statt.

Rainer Streng, René Kraus. © Rainer Streng

Rai­ner Streng, René Kraus. © Rai­ner Streng

Für den Beginn der neu­en Lite­ra­tur­rei­he „Abend­ge­schich­ten bei Ker­zen­schein“, die ab sofort jähr­lich im Herbst bzw. Win­ter im Frän­ki­sche-Schweiz-Muse­um in Tüchers­feld statt­fin­det, bringt die ‚Lite­ra­tur­büh­ne‘ unter der Lei­tung von Rai­ner Streng Sagen und Legen­den aus der Frän­ki­schen Schweiz zu Gehör.

In unse­rer tech­ni­sier­ten und auf­ge­klär­ten Welt hat die Fas­zi­na­ti­on des Unheim­li­chen und „Sagen­haf­ten“ immer noch einen festen Platz. Trotz allen Fort­schritts und aller neu­zeit­li­chen Erfin­dun­gen bleibt die Angst vor unbe­kann­ten und nicht erklär­ba­ren Din­gen und Bege­ben­hei­ten als Grund­ele­ment bestehen. Berich­te, Sagen und Legen­den über rät­sel­haf­te Gescheh­nis­se sind so alt wie die Mensch­heit selbst. Sie sind Zeug­nis­se des Aber­glau­bens, aber auch der Volks­fröm­mig­keit. Sagen erzäh­len von armen See­len, gei­ster­haf­ten Erschei­nun­gen, von Rie­sen und Zwer­gen, aber auch von ver­schie­de­nen histo­ri­schen Per­so­nen und Ereig­nis­sen, die sich tief in das Volks­be­wusst­sein ein­ge­gra­ben haben.

Mit die­sen alten Sagen und Legen­den aus dem Bereich der Frän­ki­schen Schweiz hat sich der Forch­hei­mer Schau­spie­ler und Regis­seur Rai­ner Streng beschäf­tigt. Ganz im Sin­ne alter Geschich­ten­er­zäh­ler wird er die Tra­di­ti­on des abend­li­chen Zusam­men­sit­zens und Geschich­ten­er­zäh­lens wie­der auf­le­ben las­sen. Sei­ne zusam­men­ge­tra­ge­nen Sagen und Legen­den spie­len an festen, nach­weis­ba­ren Orten, so dass sich der Zuhö­rer damit auch auf die Spu­ren­su­che bege­ben kann.

Musi­ka­lisch wird Streng an die­sem Abend von dem All­round­mu­si­ker René Kraus an‚ „sagen­haf­ten“ Instru­men­ten beglei­tet. Die Kar­ten kosten ganz stil­echt 2 x 6,66 € also pro Kar­te 13,32 €. Kar­ten kön­nen beim Muse­um vor­be­stellt (09242–741 70 90) oder an der Abend­kas­se erwor­ben wer­den. Ein­lass ist ab 17.16 Uhr. Wie es sich für einen gemüt­li­chen Abend gehört, gibt es Glüh­wein und Gebäck.

Infor­ma­tio­nen

Aktu­el­le Infor­ma­tio­nen zum Jah­res­pro­gramm gibt es auf www​.fsmt​.de. Ger­ne beant­wor­ten die Mit­ar­bei­ter des Muse­ums auch tele­fo­nisch (unter der Num­mer: 09242/7417090) oder per e‑mail (info@​fsmt.​de) wei­te­re Fra­gen.