Bei Unfall­auf­nah­me auf der A9 meh­re­re Kilo Betäu­bungs­mit­tel entdeckt

A9 / PEG­NITZ, LKR. BAY­REUTH. Meh­re­re Kilo­gramm Mari­hua­na ent­deck­ten Beam­te der Ver­kehrs­po­li­zei Bay­reuth am Frei­tag­abend in einem Klein­wa­gen auf der Auto­bahn A9 bei Peg­nitz. Ange­rückt waren sie ursprüng­lich wegen eines Blech­scha­dens. Auf Antrag der Staats­an­walt­schaft Bay­reuth wur­de Haft­be­fehl gegen den 45-jäh­ri­gen Fah­rer erlassen.

Für die Ver­kehrs­po­li­zi­sten aus Bay­reuth begann es wie ein Rou­ti­ne­ein­satz. Meh­re­re Fahr­zeu­ge hat­ten ein auf der Auto­bahn lie­gen­des, gro­ßes Metall­teil über­fah­ren. Auch der Klein­wa­gen des 45-Jäh­ri­gen blieb auf dem Stand­strei­fen lie­gen. Als die Beam­ten die Per­so­na­li­en des Fah­rers zur Unfall­auf­nah­me notie­ren woll­ten, ver­hielt sich der Mün­che­ner auf­fäl­lig ner­vös. Er wies zudem deut­li­che Anzei­chen für den Kon­sum von Dro­gen auf. Die Poli­zi­sten nah­men den Mann und sein Fahr­zeug genau­er unter die Lupe und ent­deck­ten schließ­lich im Kof­fer­raum meh­re­re Pake­te mit ins­ge­samt über sechs Kilo­gramm Mari­hua­na. Die Kri­mi­nal­po­li­zei Bay­reuth über­nahm die wei­te­ren Ermitt­lun­gen. In enger Abspra­che mit der Staats­an­walt­schat Bay­reuth erging auf deren Antrag hin am Sams­tag Haft­be­fehl gegen den Fest­ge­nom­me­nen wegen des Besit­zes von Betäu­bungs­mit­teln in nicht gerin­ger Men­ge. Er befin­det sich nun in einer Justizvollzugsanstalt.