Län­der­über­grei­fen­de Kon­trol­len der ober­frän­ki­schen Poli­zei decken zahl­rei­che Delik­te auf

Nach einer län­der­über­grei­fen­den Kon­troll­ak­ti­on zur Bekämp­fung der Woh­nungs­ein­bruchs­kri­mi­na­li­tät zieht auch die Ober­frän­ki­sche Poli­zei eine posi­ti­ve Bilanz. Mit dem Ziel, den Fahn­dungs­druck auf rei­sen­de Täter zu erhö­hen, über­prüf­ten die Ein­satz­kräf­te aus Bay­ern, Baden-Würt­tem­berg, Hes­sen, Rhein­land-Pfalz und Sach­sen zahl­rei­che Per­so­nen und Fahr­zeu­ge. Dabei deck­ten sie auch Rausch­gift- und Ver­kehrs­de­lik­te auf.

Zwi­schen dem 12. und 14. Novem­ber 2019 betei­lig­ten sich zahl­rei­che ober­frän­ki­sche Dienst­stel­len an der Kon­troll­ak­ti­on. Uni­for­miert und in zivil nah­men die Ein­satz­kräf­te den Durch­rei­se­ver­kehr auf den Auto­bah­nen A9, A72 und A93 unter die Lupe. Dar­über hin­aus über­prüf­ten sie Fahr­zeu­ge auf über­re­gio­na­len Stra­ßen sowie die Insas­sen von Fern­rei­se­bus­sen im län­der- und grenz­über­schrei­ten­den Ver­kehr.

Gute Zusam­men­ar­beit, auch über Lan­des­gren­zen hin­weg

Tat­kräf­ti­ge Unter­stüt­zung erhielt die Poli­zei Ober­fran­ken von Beam­ten der Baye­ri­schen Bereit­schafts­po­li­zei, der Bun­des­po­li­zei und des Zolls. Dar­über hin­aus stan­den die Fahn­der auf ober­frän­ki­scher Sei­te in stän­di­gem Kon­takt mit ihren Kol­le­gen aus Sach­sen, um ein eng­ma­schi­ges Fahn­dungs­netz zu gewähr­lei­sten. Zu die­sem Zweck fan­den auch gemein­sa­me Strei­fen­fahr­ten statt. Die Koor­di­na­ti­on erfolg­te unter Betei­li­gung des vor kur­zem geschaf­fe­nen Fahn­dungs- und Kom­pe­tenz­zen­trums Vogt­land mit Sitz in Plau­en. Es dient der dau­er­haf­ten Inten­si­vie­rung der poli­zei­li­chen Zusam­men­ar­beit zwi­schen Bay­ern, Sach­sen und der Bun­des­po­li­zei.

Auch wenn die Zahl der Woh­nungs­ein­brü­che in Bay­ern in den letz­ten Jah­ren deut­lich rück­läu­fig ist, stellt jeder Ein­zel­fall eine enor­me Bela­stung für die Geschä­dig­ten dar. Der erlit­te­ne finan­zi­el­le Scha­den ist hier­bei oft­mals nicht ent­schei­dend, viel schwe­rer wiegt, dass sich die Opfer in ihren eige­nen vier Wän­den nicht mehr sicher füh­len.

Erfolg­rei­che Koope­ra­ti­on

Im Rah­men der dies­jäh­ri­gen Kon­trol­len führ­ten die Fahn­der auf ober­frän­ki­scher und thü­rin­gi­scher Sei­te ins­ge­samt mehr als 450 Per­so­nen- und über 260 Fahr­zeug­kon­trol­len durch. Die Beam­ten stell­ten zahl­rei­che Straf­ta­ten und Ord­nungs­wid­rig­kei­ten fest, dar­un­ter zum Bei­spiel Fah­ren ohne Fahr­erlaub­nis, Urkun­den­fäl­schung und den Besitz von Betäu­bungs­mit­teln. In einem Fahr­zeug ent­deck­ten die Poli­zi­sten einen Tele­skop­schlag­stock, der nicht mit­ge­führt wer­den darf. Drei Fah­rer wie­sen Anzei­chen für den Kon­sum von Betäu­bungs­mit­teln auf und muss­ten ihre Fahrt abbre­chen. Außer­dem fan­den die Ein­satz­kräf­te eine gerin­ge Men­ge an ver­schie­de­nen Dro­gen und beschlag­nahm­ten sie.

Nach Abschluss des Kon­troll­zeit­raums zeigt die Poli­zei in Ober­fran­ken auch wei­ter­hin ver­stärk­te Prä­senz in Wohn­ge­bie­ten und über­prüft ver­däch­ti­ge Per­so­nen und Fahr­zeu­ge. Ziel ist es, das Ent­deckungs­ri­si­ko für Woh­nungs­ein­bre­cher deut­lich zu erhö­hen. Die dunk­le Jah­res­zeit darf kei­ne „gün­sti­ge Gele­gen­heit“ für die Täter bie­ten. In die­ser Hin­sicht sind die Beam­ten auch auf Hin­wei­se aus der Bevöl­ke­rung ange­wie­sen, um schnell vor Ort zu sein. Rufen Sie im Zwei­fels­fall die „110“ und tei­len unge­wöhn­li­che Wahr­neh­mun­gen in die­sem Zusam­men­hang mit.