Agen­tur für Arbeit und Job­cen­ter ver­ein­ba­ren mit Stadt und Land­kreis Bam­berg Bil­dung einer „Jugend­be­rufs­agen­tur“

Mit­ein­an­der statt nebeneinander

Die Arbeit mit und für erwerbs­fä­hi­ge Hil­fe­be­dürf­ti­ge unter 25 Jah­ren bes­ser unter­ein­an­der zu koor­di­nie­ren – das ist das Ziel der neu­en Jugend­be­rufs­agen­tur Bam­berg. Gegrün­det wur­de sie von der Agen­tur für Arbeit Bam­berg-Coburg, den Job­cen­tern Stadt und Land­kreis sowie dem Stadt­ju­gend­amt und dem Bereich Sozia­les, Fami­lie, Jugend am Land­rats­amt Bam­berg. Die Koope­ra­ti­ons­ver­trä­ge wur­den am 21. Novem­ber im Bam­ber­ger Rat­haus am Max­platz unterzeichnet.

„Mit­ein­an­der statt neben­ein­an­der für Jugend­li­che“ zu arbei­ten, so kann man das Leit­mo­tiv der betei­lig­ten Behör­den beschrei­ben. Denn gemein­sa­me Auf­ga­ben der Jugend­hil­fe, der Arbeits­agen­tur sowie der Trä­ger der Grund­si­che­rung ist es, die beruf­li­che und sozia­le Inte­gra­ti­on sowie den Aus­gleich sozia­ler Benach­tei­li­gun­gen und die Über­win­dung indi­vi­du­el­ler Beein­träch­ti­gun­gen von Jugend­li­chen zu fördern.

Mit einer engen Koope­ra­ti­on im Sin­ne einer ver­bes­ser­ten Trans­pa­renz, ver­tief­tem Infor­ma­ti­ons­aus­tausch und der Har­mo­ni­sie­rung der Abläu­fe und Maß­nah­men zwi­schen den Part­nern soll die­ses Ziel erreicht wer­den. So sind gemein­sa­me Bera­tungs­ter­mi­ne mög­lich, ohne dass der Jugend­li­che von einer Behör­de zur näch­sten gehen muss. Aber auch die Arbeit zwi­schen den Behör­den kann effi­zi­en­ter gestal­tet werden.

Brigitte Glos

Bri­git­te Glos, die Lei­te­rin der Agen­tur für Arbeit Bamberg-Coburg

Bri­git­te Glos, Lei­te­rin der Agen­tur für Arbeit Bam­berg-Coburg, dazu: „Trotz einer Jugend­ar­beits­lo­sen­quo­te von aktu­ell nur 2,4 Pro­zent im Raum Bam­berg dür­fen wir uns nicht auf dem ins­ge­samt sehr nied­ri­gen Stand aus­ru­hen. Nut­zen wir die immer noch gün­sti­ge kon­junk­tu­rel­le Lage, uns um die Jugend­li­chen noch bes­ser zu küm­mern, die bis­her noch nicht von der guten Situa­ti­on auf dem Arbeits- und Aus­bil­dungs­markt pro­fi­tie­ren konnten.“

„Die Koope­ra­ti­ons­part­ner besit­zen lang­jäh­ri­ge Erfah­rung in der Arbeit mit jun­gen Men­schen. Die­ses wert­vol­le Know-how wird nun gebün­delt“, freut sich Ober­bür­ger­mei­ster Andre­as Star­ke über die Grün­dung der Jugend­be­rufs­agen­tur Bam­berg. Auch Land­rat Johann Kalb sieht in die­sen Ver­ein­ba­run­gen ein Zei­chen für die bestens koor­di­nier­te Zusam­men­ar­beit der Regi­on: „Die Jugend­be­rufs­agen­tur Bam­berg ist ein gutes Bei­spiel dafür, wie die ein­zel­nen Akteu­re sich für Jugend­li­che gemein­sam engagieren.“

Ste­fan Zieg­mann, Geschäfts­füh­rer des Job­cen­ters Bam­berg, und Klaus Hit­tin­ger, Geschäfts­füh­rer des Geschäfts­füh­rers des Job­cen­ters Bam­berg, unter­zeich­ne­ten eben­falls die bei­den Koope­ra­ti­ons­ver­ein­ba­run­gen. Sie sind über­zeugt: „Mit der engen Ver­zah­nung der ein­zel­nen Ein­rich­tun­gen wird das vor­han­de­ne Bera­tungs­an­ge­bot gebün­delt. Wir bie­ten damit opti­ma­le und ganz­heit­li­che Hil­fe aus einer Hand und för­dern die jun­gen Men­schen in unse­rer Stadt und unse­rer Region.“