Tat­ver­däch­ti­ge nach Ein­bruch in Forch­heim fest­ge­nom­men

Gemein­sa­me Pres­se­er­klä­rung des Poli­zei­prä­si­di­ums Ober­fran­ken und der Staats­an­walt­schaft Bam­berg

FORCH­HEIM. Nach dem Ein­bruch am letz­ten Mon­tag­abend, 11. Novem­ber 2019, im Stadt­teil Reuth konn­te die Kri­mi­nal­po­li­zei Bam­berg zwei Tat­ver­däch­ti­ge ermit­teln. Die geor­gi­schen Staats­an­ge­hö­ri­gen befin­den sich inzwi­schen auf Antrag der Staats­an­walt­schaft Bam­berg in Unter­su­chungs­haft.

Gegen 18.30 Uhr über­rasch­te eine Anwoh­ne­rin aus der Win­zer­stra­ße eine ver­däch­ti­ge Per­son, die aus ihrem Haus flüch­te­te. Das Woh­nungs­in­ne­re war durch­wühlt und es fehl­ten Gegen­stän­de im Wert von meh­re­ren hun­dert Euro. Mit zahl­rei­chen Ein­satz­kräf­ten fahn­de­te die Poli­zei, auch mit Unter­stüt­zung eines Poli­zei­hub­schrau­bers, nach dem Täter.

Bereits nach kur­zer Zeit nah­men die Beam­ten einen 32-jäh­ri­gen Geor­gi­er fest, der kei­ne schlüs­si­gen Anga­ben zu sei­ner Anwe­sen­heit in unmit­tel­ba­rer Tat­ort­nä­he machen konn­te. Sein 35-jäh­ri­ger Lands­mann mach­te am näch­sten Tag auf sich auf­merk­sam, nach­dem er sich, mög­li­cher­wei­se bei der Flucht von dem Grund­stück, den Fuß gebro­chen hat­te und Hil­fe benö­tig­te. Bis zu die­sem Zeit­punkt hat­te er sich in einem Gra­ben ver­steckt gehal­ten. Er kam zunächst zur ärzt­li­chen Ver­sor­gung in ein Kran­ken­haus.

Nach akri­bi­schen Ermitt­lun­gen der Kri­mi­nal­po­li­zei Bam­berg, die in enger Abstim­mung mit der Staats­an­walt­schaft Bam­berg geführt wur­den, erhär­te­te sich der Tat­ver­dacht gegen die zwei fest­ge­nom­me­nen Per­so­nen. Am Don­ners­tag­nach­mit­tag erging auf Antrag der Staats­an­walt­schaft Bam­berg Haft­be­fehl wegen des Ver­dachts des Woh­nungs­ein­bruch­dieb­stahls gegen die bei­den Beschul­dig­ten. Bei­de befin­den sich inzwi­schen in ver­schie­de­nen Justiz­voll­zugs­an­stal­ten.