Initia­ti­ve des Land­krei­ses Bam­berg zeigt Erfolg bei der Mobil­funk­för­de­rung

Zwei Kom­men aus dem Land­kreis Bam­berg erhal­ten För­der­be­schei­de

Bay­erns Wirt­schafts­staats­se­kre­tär Roland Wei­gert über­reich­te gestern in Mün­chen wei­te­re Beschei­de für För­der­pro­jek­te im Rah­men des baye­ri­schen Mobil­funk­pro­gramms. Als erste Kom­mu­nen aus dem Land­kreis Bam­berg haben die Gemein­de Brei­ten­güß­bach und der Markt Hei­li­gen­stadt erfolg­reich die ersten För­der­schrit­te durch­lau­fen und kön­nen jetzt ihre Pro­jek­te mit staat­li­cher Unter­stüt­zung umset­zen.

„Schnel­les Inter­net – ob über Mobil­funk oder Breit­band – ist für Unter­neh­men eine zen­tra­le Rah­men­be­din­gung für wirt­schaft­li­chen Erfolg und für vie­le Fami­li­en ein Fak­tor, sich für ein Leben auf dem Land zu ent­schei­den“, weiß Land­rat Johann Kalb aus vie­len Gesprä­chen mit Land­kreis­bür­gern und dankt den Kom­mu­nen für das gro­ße Enga­ge­ment.

Brei­ten­güß­bach und Hei­li­gen­stadt gehö­ren zu den 15 Kom­mu­nen im Land­kreis, die offi­zi­ell unter­ver­sor­ge Gebie­te auf­wei­sen und somit antrags­be­rech­tigt im Rah­men des För­der­pro­gramms sind. Der Markt Bur­ge­brach zählt eben­falls dazu, muss­te aber kei­nen Antrag stel­len, da ein Netz­be­trei­ber einen eigen­wirt­schaft­li­chen Aus­bau rea­li­siert. Aktu­ell befin­den sich vier wei­te­re Kom­mu­nen im För­der­ver­fah­ren.

Der Land­kreis hat für die Gemein­den eine gute Vor­ar­beit gelei­stet und bereits Ende ver­gan­ge­nen Jah­res das Inge­nieur­bü­ro IK‑T aus Regens­burg beauf­tragt, die Mobil­funk­ver­sor­gung im gesam­ten Kreis zu ana­ly­sie­ren. Danach gibt es im Land­kreis nicht nur 15 Kom­mu­nen mit Funk­lücken, son­dern 34 Land­kreis­ge­mein­den, in denen kein Mobil­funk­an­bie­ter zuver­läs­sig erreich­bar ist.

Die­se Initia­ti­ve des Land­krei­ses hat zur Wei­ter­ent­wick­lung des baye­ri­schen För­der­pro­gramms geführt. So kön­nen bis­her nicht antrags­be­rech­tig­te Gemein­den eine För­der­be­rech­ti­gung erhal­ten, wenn die Betrei­ber die Mess­ergeb­nis­se aner­ken­nen. Dann wird die dem För­der­pro­gramm zugrun­de­lie­gen­de Kar­te kor­ri­giert. Dar­über hin­aus ist es bei­spiels­wei­se der Gemein­de Königs­feld gelun­gen, mit den Ergeb­nis­sen der Mobil­funk­ana­ly­se einen eigen­wirt­schaft­li­chen Aus­bau durch einen Netz­be­trei­ber zu erhal­ten. Drei wei­te­re Land­kreis­kom­mu­nen ohne För­der­be­rech­ti­gung fol­gen die­sem Bei­spiel.