Herbst­voll­ver­samm­lung des Stadt­ju­gend­rings Bam­berg mit rund 40 Dele­gier­ten der Jugend­ver­bän­de

Delegierte bei der STimmabgabe. Foto: Stadtjugendring Bamberg
Delegierte bei der STimmabgabe. Foto: Stadtjugendring Bamberg

Geleb­te Demo­kra­tie in der Jugend

Zwei Mal im Jahr dür­fen die Jugend­ver­bän­de der Stadt Bam­berg bei den soge­nann­ten Voll­ver­samm­lun­gen des Stadt­ju­gend­rings Bam­berg mit ihren Dele­gier­ten über die Geschicke des Jugend­rings mit­ent­schei­den. Am 23. Okto­ber 2019 fand hier­zu die Herbst­voll­ver­samm­lung im Gemein­de­saal von St. Anna statt.

Neben den For­ma­li­tä­ten wur­den die Jugend­ver­tre­te­rIn­nen zu Beginn der Sit­zung mit einer kur­zen Vor­stel­lung von Lot­ta Fröh­lich über die Ort­grup­pe Bam­berg von „Fri­days For Future“ infor­miert und hat­ten danach die Gele­gen­heit sich mit den Kli­ma­ak­ti­vi­sten aus­zu­tau­schen und zu dis­ku­tie­ren. Im Anschluss wur­de es aktiv, denn die Anwe­sen­den muss­ten sich in Klein­grup­pen mit der Gestal­tung des gemein­sa­men Jah­res­pro­gramms beschäf­ti­gen. Dabei ent­stan­den vie­le neue Ideen, die der Vor­stand­schaft als Arbeits­grund­la­ge mit­ge­ge­ben wur­den.

Unter dem Slo­gan „Wir sind es wert!“ wur­de von der Jugend des Deut­schen Gewerk­schafts­bun­des (DGB) ein Antrag zur Stär­kung der Jugend­ar­beit gestellt und ein­stim­mig ange­nom­men. Die­ser Antrag soll die Stadt Bam­berg und den Stadt­rat dazu auf­for­dern, dass die Finan­zie­rung des Stadt­ju­gend­rings eine kom­mu­na­le Pflicht­auf­ga­be ist und die finan­zi­el­le Aus­stat­tung und die För­de­rung der rund 40 Jugend­ver­bän­de in Bam­berg mit über 15.000 Jugend­li­chen in den näch­sten Jah­ren mas­siv ver­stärkt wer­den muss.

Auch in einer pro­duk­ti­ven Sit­zung bleibt noch genü­gend Zeit, um sich bei beson­de­ren Men­schen für ihren Ein­satz für die Jugend­ar­beit zu bedan­ken. So auch bei Johan­nes Wicht, der von der Vor­sit­zen­de Michae­la Rüg­hei­mer, den bei­den Geschäft­füh­rern Han­ne Engert-Alt und Richard Röcke­lein aus sei­nem akti­ven Ein­satz ver­ab­schie­det wur­de.

In knap­pen zwei­ein­halb Stun­den haben rund 40 Dele­gier­te ihr Stimm­recht genutzt, um die Jugend­ar­beit in Bam­berg mit­zu­ge­stal­ten und neue Ideen zu ent­wickeln, aber auch um sich zu ver­netz­ten und ken­nen­zu­ler­nen.