Neubau für Bamberger Polizei: Bauministerium gibt grünes Licht für Grundstückskauf

Holger Dremel, Melanie Huml

Holger Dremel, Melanie Huml

„Der geplante Neubau für die Bamberger Polizei ist einen wichtigen Schritt weiter.“ Das teilen die beiden Landtagsabgeordneten Staatsministerin Melanie Huml und Holger Dremel mit. „Das Bayerische Bauministerium hat den mit der Stadt Bamberg ausgehandelten Kaufvertrag für das Grundstück am Tännig geprüft und den Erwerbsauftrag erteilt“, berichtet Dremel.

„Die Bamberger Polizei zukunftsfähig aufzustellen und ihr akutes Raumproblem zu lösen, ist eines unserer zentralen Anliegen und hier sind wir Dank unseres Kollegen Bauminister Dr. Hans Reichardt nun den nächsten entscheidenden Schritt weiter“, so Huml. Das seien gute Neuigkeiten für Bamberg und seine Bürger, denn mehr Polizei bedeute mehr Sicherheit und damit auch eine höhere Lebensqualität.

„Die Suche nach einem geeigneten Standort hat zwar länger gedauert als wir es uns gewünscht hätten, aber einen neuen Polizeistandort gegen den Willen vieler Bürger beim Hauptsmoorwald zu realisieren, war für uns keine annehmbare Option. Deshalb freue ich mich, dass wir ein Grundstücksangebot erreichen konnten, mit dem alle Beteiligten einverstanden sind“, betont Huml.

Von zentraler Bedeutung sei die Lage gewesen, erklärt Dremel. „Insbesondere musste gewährleistet sein, dass die Verkehrspolizei möglichst zügig ihr Haupteinsatzgebiet, die Autobahn, erreichen kann. Dieses Kriterium erfüllt das Grundstück am Berliner Ring. Außerdem ist es groß genug, um dort auch die Polizeiinspektion Bamberg-Land und das neue PE-Trainingszentrum unterbringen zu können“, erklärt Dremel, der früher selbst als Polizeihauptkommissar bei der Bamberger Polizei beschäftigt war und nun Mitglied des Innenausschusses im Bayerischen Landtag ist.

„Mit dem Neubau passen wir die Infrastruktur der Bamberger Polizei den wachsenden Aufgaben an“, betont Dremel. Er und Staatsministerin Melanie Huml wollen sich weiter gemeinsam dafür einsetzen, dass die Umsetzung zügig vorankommt. Der nächste Schritt besteht im offiziellen Planungsauftrag des Bayerischen Innenministeriums, dann kann das Staatliche Bauamt das Neubauprojekt vorbereiten und obwohl im Doppelhaushalt des Freistaats bereits erste Mittel eingeplant sind, ist auch noch die Zustimmung des Haushaltsausschusses des Landtags notwendig, bevor die Bauarbeiten beginnen können. „Wir sind also noch nicht ganz auf der Zielgeraden, aber auf einem guten Weg“, so Huml.