MdL Sowa begrüßt Mach­bar­keits­stu­die über Bau­en ent­lang von Bahn­tras­sen und will Bam­berg ein­be­zie­hen

Flä­chen­ef­fi­zi­enz, Bau­en und Lärm­schutz ver­bin­den

Das Über­bau­en von Park­plät­zen ist eine schon oft von Grü­nen vor­ge­brach­te Idee, die nun auch der baye­ri­sche Bau­mi­ni­ster Reich­hart auf­greift. Er pro­pa­giert unter dem Slo­gan “Park&Bike and Live” die Idee, P&R‑Plätze am Ran­de von Bahn­li­ni­en zu bebau­en oder zu über­bau­en und kün­dig­te an, dafür eine Mach­bar­keits­stu­die in Auf­trag zu geben, die in ganz Bay­ern nach geeig­ne­ten Stand­or­ten sucht.

Da will ihm nun Ursu­la Sowa kon­kret behilf­lich sein und bringt die Stadt Bam­berg ins Spiel: “Wohn­raum brau­chen wir hier drin­gend, und die Bahn­tras­se wird auf abseh­ba­re Zeit sowie­so eine Rie­sen­bau­stel­le”, meint sie und will gleich zwei Flie­gen mit einer Klap­pe schla­gen. Denn für den Lärm­schutz auf der künf­tig vier­glei­si­gen ICE-Strecke gibt es noch immer kei­ne end­gül­ti­ge Lösung.

“Wir könn­ten an man­chen Stel­len ent­lang der Bahn­tras­se Flä­chen für Wohn­be­bau­ung nut­zen, die gleich­zei­tig auch als Lärm­schutz die­nen”, sagt sie und ver­weist auf eine Stu­die im Rah­men des Euro­pan-Wett­be­werbs 2015. Ein Preis­trä­ger mach­te bereits damals Vor­schlä­ge für sol­che Kom­bi-Lösun­gen. Dass an die­se Büro- und Wohn­ge­bäu­de beson­ders hohe Anfor­de­run­gen an den Schall­schutz gestellt wer­den müs­sen, ist Sowa klar. Sie hofft nun, dass die vom Mini­ster zuge­si­cher­te Mach­bar­keits­stu­die gute Ergeb­nis­se bringt – auch für Bam­berg.