Zwei streu­nen­de Hus­kys töten zehn Scha­fe und zwei Zie­gen in Markt­red­witz

MARKT­RED­WITZ, LKR. WUN­SIE­DEL. Zehn tote Scha­fe fand am Mitt­woch­mor­gen ein Mit­ar­bei­ter einer heil­päd­ago­gi­schen Ein­rich­tung auf einer Wei­de am nörd­li­chen Stadt­rand. Die erste Ver­mu­tung, Wöl­fe hät­ten die Tie­re geris­sen, konn­te schnell ent­kräf­tet wer­den – es han­del­te sich um zwei Hus­kys.

Gegen 8 Uhr fand der Mit­tei­ler die geris­se­nen Tie­re, die auf dem Außen­ge­län­de des Hei­mes unter­ge­bracht waren. Er sah noch, wie zwei, nach sei­ner Annah­me Wöl­fe, über einen Zaun spran­gen und in den angren­zen­den Wald lie­fen. Neben Poli­zei­strei­fen bega­ben sich auch umge­hend Ver­tre­ter des Land­rats­am­tes Wun­sie­del und des Baye­ri­schen Lan­des­am­tes für Umwelt zu der Ört­lich­keit in der Thölau­er Stra­ße.

Wäh­rend der Auf­nah­me des Sach­ver­hal­tes traf eine wei­te­re Mel­dung über das Auf­tre­ten der angeb­li­chen Wöl­fe ein, die bei einem nahe­ge­le­ge­nen Anwe­sen zwei Zie­gen getö­tet hat­ten. Der Besit­zer ver­scheuch­te die Tie­re mit einer Mist­ga­bel. Die Ein­satz­kräf­te tra­fen die bei­den Tie­re, bei denen es sich um zwei Hus­kys han­del­te, dort an und ver­folg­ten sie bis zum Haus ihres Hun­de­hal­ters.

Die Exper­ten des Lan­des­am­tes für Umwelt konn­ten auf­grund der Biss­spu­ren rela­tiv schnell und ein­deu­tig bestä­tig­ten, dass Hun­de die Scha­fe und Zie­gen geris­sen hat­ten. Es han­del­te sich um spe­zi­el­le The­ra­pie­scha­fe, deren ideel­ler Wert den tat­säch­li­chen Sach­wert deut­lich über­steigt.

Hun­de­füh­rer der Ope­ra­ti­ven Ergän­zungs­dien­ste Hof haben die Ermitt­lun­gen auf­ge­nom­men. Die zustän­di­gen Behör­den prü­fen der­zeit wei­te­re Maß­nah­men in Bezug auf die Hun­de­hal­tung.