Streit unter Brum­mi­fah­rern eska­liert – Zeu­gen gesucht

Gemein­sa­me Pres­se­er­klä­rung des Poli­zei­prä­si­di­ums Ober­fran­ken und der Staats­an­walt­schaft Bam­berg

BAM­BERG. Eine Wun­de am Arm zog sich ein 50-jäh­ri­ger Mann Sams­tag­nacht im Gewer­be­ge­biet Lich­ten­hai­de­stra­ße bei einer Aus­ein­an­der­set­zung mit zwei ande­ren Last­kraft­wa­gen­fah­rern zu. Die Kri­mi­nal­po­li­zei Bam­berg und die Staats­an­walt­schaft Bam­berg haben die Ermitt­lun­gen wegen des Ver­dachts der gefähr­li­chen Kör­per­ver­let­zung auf­ge­nom­men.

Meh­re­re Last­wa­gen­fah­rer park­ten Sams­tag­abend bei einer Spe­di­ti­on in der Main­stra­ße und mach­ten dort Pau­se. Gegen 22 Uhr kam es dann zwi­schen zwei 50 und 57 Jah­re alten Män­nern und dem 50-jäh­ri­gen Geschä­dig­ten zum Streit. In des­sen Ver­lauf erlitt der 50-jäh­ri­ge Geschä­dig­te eine Wun­de am Arm. Die bei­den Täter konn­ten durch ein­ge­trof­fe­ne Beam­te der Poli­zei Bam­berg vor Ort fest­ge­nom­men wer­den. Der alar­mier­te Ret­tungs­dienst brach­te den Ver­letz­ten zur ärzt­li­chen Behand­lung in ein Kran­ken­haus.

Auf Antrag der Staats­an­walt­schaft Bam­berg erging am Sonn­tag­nach­mit­tag gegen die aus Polen stam­men­den Täter Haft­be­fehl wegen gefähr­li­cher Kör­per­ver­let­zung. Die bei­den befin­den sich mitt­ler­wei­le in einer Justiz­voll­zugs­an­stalt.

Die Kri­mi­nal­po­li­zei Bam­berg hat die Ermitt­lun­gen in enger Abstim­mung mit der Staats­an­walt­schaft Bam­berg auf­ge­nom­men und bit­tet Zeu­gen, die die Aus­ein­an­der­set­zung am Sams­tag­abend in der Main­stra­ße, in der Nähe der Hafen­stra­ße, beob­ach­tet haben, sich unter der Tel.-Nr. 0951/9129–491 zu mel­den.