GAL ‑Frak­ti­on bringt zwei Anträ­ge in den Bam­ber­ger Kreis­tag ein

Die GAL Frak­ti­on im Bam­ber­ger Kreis­tag hat fol­gen­de Anträ­ge am 14. Okto­ber ein­ge­reicht:

  • Antrag auf Sach­be­richt über den aktu­el­len Stand der Maß­nah­men im Zusam­men­hang mit der Schlie­ßung des Miche­lin Wer­kes in Hall­stadt im Kreis­tag
  • Antrag auf Aus­ru­fung des Kli­ma­not­stan­des

Ange­sichts der Ankün­di­gung von Miche­lin das Werk in Hall­stadt zu schlie­ßen, wovon der­zeit 858 Arbeit­neh­mer mas­siv betrof­fen sind und der zahl­rei­chen publi­zier­ten Akti­vi­tä­ten von Land­rat Kalb und OB Star­ke sowie einer Task For­ce bean­tragt die grü­ne Frak­ti­on für die Kreis­tags­sit­zung am 21.10. einen umfas­sen­den Sach­be­richt. Die grü­ne Frak­ti­on sieht mit gro­ßer Sor­ge auf den sich beschleu­ni­gen­den Struk­tur­wan­del in der Auto­in­du­strie, von dem die Regi­on Bam­berg erheb­lich betrof­fen sein wird. Die­sem Struk­tur­wan­del soll­te geschlos­sen begeg­net wer­den, dazu muss die Poli­tik zusam­men­ste­hen und es müs­sen die regio­na­len Res­sour­cen genutzt wer­den, so Frak­ti­ons­vor­sit­zen­der Bernd Fricke. Dazu ist es uner­läss­lich, dass alle Akteu­re über einen glei­chen Infor­ma­ti­ons­stand ver­fü­gen und auch ein­ge­bun­den wer­den, bis hin zu den regio­na­len Abge­ord­ne­ten. „Es gilt auch vor­aus­schau­end auf die sich abzeich­nen­de Ent­wick­lung zu reagie­ren“, so Fricke wei­ter.

In einem wei­te­ren Antrag bean­tragt die Frak­ti­on ange­sichts des sich beschleu­ni­gen­den Kli­ma­wan­dels den Kli­ma­not­stand aus­ru­fen, wie es inzwi­schen vie­le Kom­mu­nen in Deutsch­land tun. „Wir müs­sen das Erreich­te kri­tisch über­prü­fen, die Zie­le neu defi­nie­ren und viel kon­se­quen­ter in die Umset­zung gehen“, so Hel­ga Bie­ber­stein, stell­ver­tre­tend für die gan­ze Frak­ti­on. „Und die ört­li­chen gesell­schaft­li­chen Kräf­te wie Kir­chen, Wirt­schaft, Ver­bän­de, auch Fri­days für Future müs­sen viel bes­ser in die­sen Pro­zess ein­ge­bun­den wer­den!“, so Frak­ti­ons­vor­sit­zen­der und Land­rats­kan­di­dat Fricke.