Schwe­rer Ver­kehrs­un­fall auf der B505 – Aktu­el­ler Ermitt­lungs­stand

Höchstadt a. d. Aisch (ots) – Wie mit Mel­dung 1422 berich­tet, ereig­ne­te sich am Sams­tag (12.10.2019) ein schwe­rer Ver­kehrs­un­fall auf der B505 zwi­schen Hirschaid und Pom­mers­fel­den (Lkrs. Höchstadt). Bei dem Unfall kam ein 41-jäh­ri­ger Auto­fah­rer ums Leben, meh­re­re Per­so­nen erlit­ten teils schwe­re Ver­let­zun­gen. Die Poli­zei­in­spek­ti­on Höchstadt a. d. Aisch gibt erste Erkennt­nis­se aus den Unfall­er­mitt­lun­gen bekannt.

Der 67-jäh­ri­ge Fah­rer eines Mer­ce­des war gegen 16:30 Uhr in den Gegen­ver­kehr gera­ten und dort mit ins­ge­samt drei wei­te­ren Fahr­zeu­gen kol­li­diert. Ent­ge­gen erster Infor­ma­tio­nen vom Unfall­tag kann der­zeit nicht mehr ange­nom­men wer­den, dass der Mer­ce­des­fah­rer zum Über­ho­len aus­scher­te, bevor es zur Kol­li­si­on mit dem Gegen­ver­kehr kam. Dies geht aus unter­schied­li­chen Aus­sa­gen vor, die der Poli­zei zwi­schen­zeit­lich vor­lie­gen. Die Ursa­che für das Aus­sche­ren in den Gegen­ver­kehr ist somit wei­ter­hin unklar. Die Beam­ten der Poli­zei­in­spek­ti­on Höchstadt a. d. Aisch prü­fen nun vor­ran­gig, ob die Ursa­che für den Unfall in einem tech­ni­schen Defekt oder einem medi­zi­ni­schen Pro­blem des Mer­ce­des­fah­rers zu suchen ist. Der 67-Jäh­ri­ge erlitt bei dem Unfall lebens­ge­fähr­li­che Ver­let­zun­gen und ist nicht ver­neh­mungs­fä­hig.

Die betei­lig­ten Fahr­zeu­ge sind bereits am Unfall­tag sicher­ge­stellt wor­den. Ein Sach­ver­stän­di­ger hat sei­ne Unter­su­chun­gen bereits auf­ge­nom­men. Er soll die poli­zei­li­chen Ermitt­lun­gen zur Unfall­ur­sa­che mit einem Gut­ach­ten unter­stüt­zen.