FCE Bam­berg erwar­tet Würz­bur­ger FV

“Abläu­fe und Pass­si­cher­heit bes­ser machen als im letz­ten Spiel”

Am 16. und vor­letz­ten Hin­run­den­spiel­tag der Fuß­ball Bay­ern­li­ga Nord erwar­tet der FC Ein­tracht Bam­berg am kom­men­den Sams­tag, 12. Okto­ber, den Würz­bur­ger FV. Spiel­be­ginn ist um 14:00 Uhr, Kar­ten gibt es an der Tages­kas­se.

Die Aus­gangs­si­tua­ti­on:
Nach dem 2:0 Sieg am ver­gan­ge­nen Sams­tag beim Tabel­len­schluss­licht Vik­to­ria Kahl hat sich der FC Ein­tracht Bam­berg in der Tabel­le nach oben gear­bei­tet. Der Neu­ling ran­giert aktu­ell auf dem vier­ten Tabel­len­platz. Mit jetzt 24 Punk­ten ist der FCE damit der bis­her erfolg­reich­ste Klub unter den vier Neu­lin­gen der Liga. Ganz nach oben feh­len jedoch eini­ge Punk­te, Spit­zen­rei­ter SV Seli­gen­por­ten führt mit 34 Zäh­lern die Tabel­le an. In der Ver­eins­zen­tra­le an der Armee­stra­ße blei­ben die Macher des FCE um den vor gut zwei Wochen im Amt bestä­tig­ten Vor­stands­vor­sit­zen­den Jörg Schmal­fuß mit bei­den Bei­nen auf dem Boden der Tat­sa­chen. Soll hei­ßen: Der Blick wird nicht nach oben gerich­tet, viel­mehr zei­gen sich die Ver­ant­wort­li­chen unver­än­dert rea­li­stisch und nen­nen nach wie vor das vor der Spiel­zeit aus­ge­ge­be­ne Ziel: Klas­sen­er­halt. Das jedoch soll nicht hei­ßen, dass das Auge stets an das Tabel­len­en­de gerich­tet wird. Den­noch ist dem Auf­stei­ger um Trai­ner Micha­el Hutz­ler bewusst, dass der Vor­sprung zum ersten Abstiegs­re­le­ga­ti­ons­platz eben­falls zehn Punk­te beträgt. Was heißt das im ope­ra­ti­ven Tages­ge­schäft? Es wird von Spiel­tag zu Spiel­tag geschaut, und die bis­her über­wie­gend über­zeu­gen­den Auf­trit­te der jun­gen Mann­schaft mit ihrem Kapi­tän Marc Rei­schamnn sor­gen für Zufrie­den­heit. Aber auch für Selbst­be­wusst­sein. Dass der FC Ein­tracht Bam­berg mit den Spit­zen­teams der Liga mit­hal­ten kann, zeigt das Spiel gegen die DJK Vil­z­ing (2:2). Und dass die Mann­schaft Tore schie­ßen kann, erkennt der Fuß­ball­an­hän­ger an 32 Tref­fern. Noch vor der Brust hat der Tabel­len­vier­te jedoch die Auf­ga­be gegen den aktu­el­len Spit­zen­rei­ter SV Seli­gen­por­ten, das dem­nächst zur Aus­tra­gung ansteht. Zusam­men­fas­send sei gesagt: Mit dem bis­he­ri­gen Abschnei­den sind alle han­deln­den Per­so­nen des Klubs mehr als zufrie­den. Das trifft auch auf die Abwehr zu. Die­se hat sich vom Sor­gen­kind zu Beginn der Run­de mitt­ler­wei­le sta­bi­li­siert. Die jun­gen Kicker im Defen­siv­ver­band wis­sen ihre Auf­ga­ben jetzt effek­ti­ver zu lösen und haben erkenn­bar dazu­ge­lernt – unter Anlei­tung von Trai­ner Micha­el Hutz­ler und dem ehe­ma­li­gen Pro­fi­fuß­bal­ler Frank Nit­sche. Und auch die Ansicht der Macher wur­de bestä­tigt: Den jun­gen Spie­lern muss Zeit ein­ge­räumt wer­den, sich in der Bay­ern­li­ga ein­zu­fin­den. Die­se Zeit beka­men die Akteu­re, jetzt zah­len sie das Ver­trau­en zurück. Nur zwei Gegen­to­re in den letz­ten vier Spie­len sind hier­für Beleg. Zum Geg­ner Würz­bur­ger FV: Die Fuß­bal­ler vom Main ken­nen nur zwei Din­ge: Sieg oder Nie­der­la­ge. Als ein­zi­ge Mann­schaft der Bay­ern­li­ga Nord gab es für die Unter­fran­ken in die­ser Spiel­zeit noch kein Unen­schie­den. Der­zeit bele­gen sie den zehn­ten Tabel­len­platz. Sechs Sie­ge ste­hen acht Nie­der­la­gen gegen­über, auf dem Punk­te­kon­to ste­hen somit 18 Punk­te. Der Vor­sprung vor dem ersten Abstiegs­re­le­ga­ti­ons­rang­inha­ber 1. FC Sand beträgt vier Punk­te. In den let­zen vier Spie­len wech­sel­ten sich Sieg – gegen den ASV Cham und die DJK Ammer­thal – und Nie­der­la­ge – gegen die DJK Geben­bach und den ATSV Erlan­gen – ab. Die­ser Serie fol­gend, müss­te es in Bam­berg eine Nie­der­la­ge geben – am letz­ten Wochen­en­de sieg­te der WFV mit 2:0 gegen die DJK Ammer­thal. Seri­en sind, das hat auch der FCE erfah­ren, jedoch auch da, um sie zu been­den. So wer­den sich die Würz­bur­ger wohl auch in Bam­berg durch­aus etwas aus­rech­nen – viel­leicht plant der WFV das erste Remis der Sai­son. Bester Tor­schüt­ze des Bam­ber­ger Geg­ners ist mit fünf Toren Cri­sti­an Alex­an­dru Dan, gefolgt von Moritz Lot­zen mit vier und dem Duo Patrick Hof­mann und Den­nie Michel mit je drei Tref­fern. Vor­aus­sicht­li­ches FCE Auf­ge­bot: Deller­mann, Nawrat – Els­ha­ni, N. Gört­ler (?), P. Gört­ler, Heinz, Hof­mann, Jes­sen, Koll­mer, Linz, Mül­ler, Nögel, Pfeif­fer, L. Reisch­mann, M. Reisch­mann, Ren­ner, Schmitt, Schmitt­sch­mitt, Sapry­kin, Tran­zis­ka. Es feh­len: Jer­undow, Popp, Tran­szis­ka, Ulb­richt.

Trai­ner Micha­el Hutz­ler:
“Nach dem schwe­ren und mühe­vol­len Aus­wärts­spiel in Kahl vor einer Woche freu­en wir uns auf das Spiel gegen den Würz­bur­ger FV. Dass der Geg­ner sehr stark ist, konn­ten wir bei einem Vor­be­rei­tungs­spiel im Som­mer fest­stel­len. Wir sind sehr gut bera­ten, wenn wir Abläu­fe und Pass­si­cher­heit bes­ser machen als im letz­ten Spiel. Die Mann­schaft arbei­tet aber im Trai­ning flei­ßig dar­an. Ich hof­fe jeden­falls auf sehr vie­le inter­es­sier­te Zuschau­er.”

Der Spiel­ort:
Aus­ge­tra­gen wird die Begeg­nung im Fuchs­park­sta­di­on in der Pödel­dor­fer Stra­ße 182. Von außer­halb Anrei­sen­den wird die Anfahrt über die A 73/​Ausfahrt Bam­berg Ost emp­foh­len. Park­plät­ze ste­hen am Sta­di­on zur Ver­fü­gung. Alter­na­tiv kann auch am ehe­ma­li­gen FC Club­heim bzw. am Sport­platz “Rote Erde” geparkt wer­den – die Zufahrt hier­zu erfolgt über die Moosstraße/​Höhe Lebens­hil­fe. Mit dem öffent­li­chen Per­so­nen­nah­ver­kehr ist das Fuchs­park­sta­di­on mit den Stadt­bus­li­ni­en 902, 911 oder 920 erreich­bar.

Der Schieds­rich­ter:
Die Par­tie steht unter der Lei­tung von Phil­ipp Eisen­mann von der Schieds­rich­ter­grup­pe Mün­chen Süd. Sei­ne Assi­sten­ten hei­ßen Kevin Kas­sel und Maxi­mi­li­an Heliosch.

Spiel im Live­stream:
Auch am Sams­tag setzt der FCE auf die Unter­stüt­zung sei­ner Anhän­ger. Wer jedoch nicht in den Fuchs­park kom­men kann, der kann das Spiel im Live­stream unter www​.sport​to​tal​.tv sehen und dort den Dom­rei­tern die Dau­men drücken. Kom­men­tiert wird es von Robert Hat­zold, lang­jäh­ri­ger Sport­re­por­ter von Radio Bam­berg und Eis­hockey­re­por­ter für ver­schie­de­ne Radio­sen­der. Also Co-Kom­men­ta­tor und Exper­te fun­giert Rene Fin­ne­mann, ehe­ma­li­ger Spie­ler des FC Ein­tracht Bam­berg. Mehr zur Bay­ern­li­ga gibt es unter ande­rem online auf der Web­sei­te des Baye­ri­schen Fuß­ball-Ver­ban­des unter www​.bfv​.de.

Die näch­sten Spie­le:
Wei­ter geht es für den FC Ein­tracht Bam­berg am 19. Okto­ber mit dem Spiel beim SV Seli­gen­por­ten. Bis zur Win­ter­pau­se ste­hen dann noch fol­gen­de Begeg­nun­gen zur Aus­tra­gung an: 26. Okto­ber beim TSV Karl­burg (Beginn Rück­run­de), 2. Novem­ber zu Hau­se gegen die DJK Don Bos­co Bam­berg, 9. Novem­ber bei der SpVgg Bay­ern Hof, 16. Novem­ber zu Hau­se gegen den SC Elters­dorf, 23. Novem­ber bei der DJK Vil­z­ing.

Zu guter Letzt:
Jetzt Tickets für das Stadt­der­by gegen die DJK Don Boso Bam­berg sichern, dar­auf macht der FCE noch ein­mal auf­merk­sam. Die Kar­ten gibt es am Sams­tag im Sta­di­on in der Spre­cher­ka­bi­ne der Haupt­tri­bü­ne, beim Kar­ten­ki­osk an der Bro­se-Are­na, bei den Geschäfts­stel­len des Frän­ki­schen Tags oder unter ticket​shop​.inFran​ken​.de sowie www​.kar​ten​ki​osk​-bam​berg​.de. Aus­ge­tra­gen wird das Stadt­du­ell am Sams­tag, 2. Novem­ber.