Herbst­fahrt des Män­ner­krei­ses der Pfar­rei Don Bos­co Forch­heim

Wallfahrtkirche St. Gregor Fährbrück

Wall­fahrt­kir­che St. Gre­gor Fähr­brück

Die Herbst­fahrt des Män­ner­krei­ses der Pfar­rei Don Bos­co führ­te zunächst in den Land­kreis Würz­burg, wo in der Gemein­de Hau­sen die Wall­fahrt­kir­che Mariä Him­mel­fahrt & St. Gre­gor Fähr­brück besucht wur­de. Der Augu­sti­ner­pa­ter Mar­cel­lus erklär­te den Besu­chern aus Forch­heim den Ursprung und die Ent­wick­lung der Fähr­brücker Wall­fahrt, die auf das 14. Jahr­hun­dert zurück­geht und bis heu­te unver­min­dert anhält. Nach einer von den Bene­dik­ti­nern erbau­ten Kapel­le, die einem Brand im Bau­ern­krieg zum Opfer fiel, ent­stand 1651 eine ganz aus Holz erbau­te Wall­fahrt­ka­pel­le, die jedoch auf­grund des zuneh­men­den Pil­ger­strom weni­ge Jah­re spä­ter erwei­tert wer­den muss­te. So ent­stand die heu­ti­ge früh­ba­rocke Wall­fahrts­kir­che, die 1683 – 1697 von dem ita­lie­ni­schen Bau­mei­ster Anto­nio Petri­ni errich­tet wur­de. Nach einem Bitt­ge­bet und dem Sin­gen des Fähr­brücker Wall­fahrts­lie­des war im gegen­über­lie­gen­den “Event­cen­ter” eine wun­der­schö­ne Kaf­fee­ta­fel gedeckt.

Näch­ste Sta­ti­on der Forch­hei­mer Grup­pe war die Besich­ti­gung der Wall­fahrts­kir­che Maria im Grü­nen Tal in Retzbach/​LKr. Main-Spes­sart. Die ursprüng­li­che Kapel­le aus dem Jah­re 1336, mit roma­ni­schen Fres­ken, bil­det den Ost­chor der heu­te deut­lich ver­grö­ßer­ten Kir­che. 1968 stürz­te durch ein nächt­li­ches Gewit­ter das Dach des Lang­hau­ses ein. Beim Umbau wur­den die histo­ri­sche Bau­sub­stanz durch moder­ne Mate­ria­li­en ergänzt. 1987 wur­de erneut reno­viert. Dabei ent­stand das heu­ti­ge Kir­chen­ge­bäu­de, das den Forch­hei­mern sehr gut gefiel. Per Fuß wur­de die Pfarr­kir­che St. Lau­ren­ti­us Retz­bach erreicht. Die­se Kir­che ent­stand 1736 – 1740 als Saal­kir­che mit ein­ge­zo­ge­nem Drei­seit­chor und Turm­fas­sa­de unter der Lei­tung des gro­ßen Barock­bau­mei­sters Bal­tha­sar Neu­mann. Nach der gei­sti­gen Stär­kung stand zum Abschluß die Ein­kehr im Win­zer­kel­ler des Alten Rat­hau­ses von Retz­bach auf dem Pro­gramm.

Ehren­amt­li­che Kräf­te des Win­zer­ver­eins ver­wöhn­ten ihre Gäste mit herr­lich schmecken­dem Wein und aus­ge­wähl­ten Spei­sen. Der 1. Vor­sti­zen­de Edu­ard Nöth bedank­te sich bei allen Hel­fe­rin­nen und Hel­fern sowie bei allen Fahr­teil­neh­mern für das gute Gelin­gen die­ses von Arnold Gru­ber orga­ni­sier­ten Herbst­aus­flugs.