SG Bayreuth/​Erlan­gen B unter­liegt Nürn­berg im Fran­ken-Der­by

Im ersten Spiel der neu­en Sai­son muss­te sich die SG Bayreuth/​Erlan­gen B gegen die Nürn­berg Wizards trotz star­kem Kampf am Ende mit 4:7 (0:1, 1:3, 0:2, 2:1) geschla­gen geben. Obwohl das Auf­bau­spiel gut klapp­te, die „Tri­bes­be­ars“ vor­ne im Angriff den Ball hal­ten konn­ten und die Ver­tei­di­gung soli­de stand, reich­te Nürn­berg ihre indi­vi­du­el­len Stär­ken, um die Schwä­chen der Gäste bei Unter­zahl und Kon­tern aus­zu­nut­zen.

In Vier­tel eins war fast nur die SG am Ball, konn­te dies jedoch nicht aus­nut­zen, so fehl­te es oft am ent­schei­den­den letz­ten Pass vors Tor, auch war bis dahin noch wenig Bewe­gung im Angriffs­spiel der Tri­bes­be­ars. Auf der ande­ren Sei­te reich­te den Wizards ein schnel­ler Kon­ter um in Füh­rung zu gehen.

Im zwei­ten Vier­tel dann das glei­che Bild: Die SG war mehr und mehr am Drücker, konn­te sich aber trotz­dem noch nicht beloh­nen. Nürn­berg nut­ze dies aus, und ging zwi­schen­zeit­lich mit 0:3 in Füh­rung , bevor schließ­lich Jonas Truetsch für die Gäste das erste Tor in die­ser Sai­son erziel­te. Mit einem Rück­stand von 1:4 ging man dar­auf­hin in die Halb­zeit­pau­se.

Die Tri­bes­be­ars trau­ten sich nun mehr, such­ten immer öfter den Abschluss und hat­ten bei ein paar Chan­cen Pech, als gute Gele­gen­hei­ten nicht zum Tor­er­folg führ­ten. Erst ein­mal ver­grö­ßer­te sich der Abstand auf 1:6, bevor fünf Minu­ten vor Ende des drit­ten Vier­tels die stärk­ste Pha­se der SG begann: Zuerst erziel­te Truetsch sei­nen zwei­ten Tref­fer an die­sem Tag, bevor die Tri­bes­be­ars im letz­ten Vier­tel noch ein­mal Gas gaben.

Nach einem schnel­len Gegen­tref­fer kurz nach Anpfiff des Vier­tel stand die Ver­tei­di­gung bis Ende des Spiels immer gut und lies kei­nen ein­zi­gen Schuss mehr zu.

Inner­halb von zwei Minu­ten konn­te man so auf 4:7 nach Toren von Flo­ri­an Güt­schow und Carl Scheid her­an­kom­men, in den letz­ten zehn Minu­ten wäre sogar noch mehr drin gewe­sen. So hat­te man am Schluss den Luxus die mei­ste Zeit in der Über­zahl zu spie­len, da Nürn­berg mit ihrer jetzt sehr rup­pi­gen Spiel­art Straf­mi­nu­ten am lau­fen­den Band kas­sier­te. Trotz die­sen Vor­teils blieb es jedoch bei die­sem Spiel­stand.

In Anbe­tracht des­sen dass man letz­te Sai­son gegen Nürn­berg noch mit 2:17 ver­lo­ren hat­te, kann man trotz der Nie­der­la­ge mit der Stei­ge­rung des Teams zufrie­den sein. Wie sehr sich die SG ver­bes­sert hat kann sie bei ihrem näch­sten Spiel am 12.10. in Erlan­gen und Beweis stel­len, wenn sie die Lacros­ser aus Ingol­stadt zu Besuch haben.