Umrü­stung der Stra­ßen­be­leuch­tung auf LED in der Gemein­de Effeltrich

hintere Reihe von links nach rechts: Jochen Wallenwein, Geschäftsführer EVUS GmbH & Co. KG, Rudolf Wagner, Geschäftsführender Vorstand der Elektra-Genossenschaft Effeltrich eG, Mario Kühlwein, Geschäftsleiter der Verwaltungsgemeinschaft Effeltrich, Andreas Reißner, Bauamtsleiter der Verwaltungsgemeinschaft Effeltrich vordere Reihe von links nach rechts: Christian Sponsel, Technischer Geschäftsführer der Stadtwerke Forchheim, 1. Bürgermeisterin Kathrin Heimann der Verwaltungsgemeinschaft Effeltrich, Mathias Seitz, Abteilungsleiter Grundsatzplanung Netze der Stadtwerke Forchheim

hin­te­re Rei­he von links nach rechts: Jochen Wal­len­wein, Geschäfts­füh­rer EVUS GmbH & Co. KG, Rudolf Wag­ner, Geschäfts­füh­ren­der Vor­stand der Elek­tra-Genos­sen­schaft Effeltrich eG, Mario Kühl­wein, Geschäfts­lei­ter der VG Effeltrich, Andre­as Reiß­ner, Bau­amts­lei­ter der VG Effeltrich
vor­de­re Rei­he von links nach rechts: Chri­sti­an Spon­sel, Tech­ni­scher Geschäfts­füh­rer der STW Forch­heim, 1. Bür­ger­mei­ste­rin Kath­rin Hei­mann der VG Effeltrich, Mathi­as Seitz, Abtei­lungs­lei­ter Grund­satz­pla­nung Net­ze der STW Forch­heim

Die Stra­ßen Effel­trichs erstrah­len im neu­en Glanz. Der posi­ti­ve Neben­ef­fekt: Durch die Umrü­stung auf LED trägt die Gemein­de aktiv zum Kli­ma­schutz bei und sorgt für einen spar­sa­men Umgang mit den ört­li­chen Finanz­mit­teln. „Die Umrü­stung auf LED bedeu­tet für uns einen wich­ti­gen Schritt zu einer umwelt­freund­li­che­ren Gemein­de. Die Zusam­men­ar­beit mit den Stadt­wer­ken Forch­heim lief in allen Pro­jekt­pha­sen rei­bungs­los. Dabei war für uns von gro­ßem Vor­teil, dass wir mit den Stadt­wer­ken einen Part­ner haben, der sich sowohl auf der tech­ni­schen Sei­te als auch auf der Bean­tra­gung von För­der­mit­teln ver­steht. Nur so konn­ten wir die Umrü­stung in so kur­zer Zeit rea­li­sie­ren,“ unter­streicht die erste Bür­ger­mei­ste­rin Kath­rin Hei­mann die Zusam­men­ar­beit der Gemein­de und den Stadt­wer­ken Forch­heim.

Ins­ge­samt wur­den unter der Lei­tung der Stadt­wer­ke Forch­heim von Ende August bis Anfang Sep­tem­ber ins­ge­samt 264 ener­gie­fres­sen­de Quecksilberdampfleuchten/​Leuchtstoffröhren durch ener­gie­spa­ren­de LED-Leuch­ten ersetzt. „Bei der Wahl der Leuch­ten haben wir dar­auf geach­tet, dass es ein neu­tral­wei­ßes Licht ist, wel­ches auch bei Bedarf durch Fern­steue­rung dimm­bar ist“, erläu­tert Chri­sti­an Spon­sel, tech­ni­scher Geschäfts­füh­rer der Stadt­wer­ke Forch­heim.

Neben der Moder­ni­sie­rung der Stra­ßen­be­leuch­tung und der damit ein­her­ge­hen­den war­tungs­ar­men Pfle­ge, spielt die Ein­spa­rung von Kosten eine eben­so gro­ße Rol­le: Durch die Umrü­stung wer­den jähr­lich 145.000 kWh an Strom ein­ge­spart, was ins­ge­samt eine durch­schnitt­li­che Ener­gie­ein­spa­rung von rund 88 % bedeu­tet. Wenn man die Lebens­dau­er einer LED betrach­tet, die bei cir­ca 20 Jah­ren liegt, dann kommt dies natür­lich auch dem CO2-Fuß­ab­druck der Gemein­de zu gute. In die­sen 20 Jah­ren wer­den 1.715 Ton­nen CO2 ein­ge­spart.

Die Aus­ga­ben für die Umrü­stung auf LED hat die Gemein­de Effeltrich 75.000 Euro geko­stet. Für die Umrü­stung erhält die Gemein­de eine För­de­rung des Bun­des­mi­ni­ste­ri­ums für Umwelt, Natur­schutz, Bau und Reak­tor­si­cher­heit (BMUB). Bis zu 25 % der Sum­me wer­den dadurch erstat­tet. Die Kosten amor­ti­sie­ren sich durch die Ener­gie­ein­spa­rung bereits nach 6 Jah­ren.