Kunst­stof­fe und Life Sci­en­ces: Das 16. Bay­reuth Poly­mer Sym­po­si­um prä­sen­tiert zukunfts­wei­sen­de Trends

Vom 22. bis 24. Sep­tem­ber 2019 lädt die Uni­ver­si­tät Bay­reuth wie­der zum Bay­reuth Poly­mer Sym­po­si­um (BPS) ein. Die inter­na­tio­na­le Kon­fe­renz auf dem Bay­reu­ther Cam­pus hat als Zukunfts­fo­rum für Poly­mer­wis­sen­schaft mitt­ler­wei­le eine über 30jährige Tra­di­ti­on. Mehr als 180 Wis­sen­schaft­le­rin­nen und Wis­sen­schaft­ler aus 21 Län­dern, vor allem aus Deutsch­land, USA, Chi­na, Japan, Isra­el und Tsche­chi­en, wer­den in die­sem Jahr erwar­tet. Von der Grund­la­gen­for­schung bis zur anwen­dungs­ori­en­tier­ten For­schung wer­den sie aktu­el­le For­schungs­ideen und Erkennt­nis­se vor­stel­len.

Prof. Hans-Wer­ner Schmidt, Spre­cher des Pro­fil­felds Poly­mer- und Kol­loid­for­schung an der Uni­ver­si­tät Bay­reuth, wird die Kon­fe­renz am Sonn­tag, 22. Sep­tem­ber 2017, um 17.45 Uhr im Gebäu­de NW II (Hör­saal 18) eröff­nen. Anschlie­ßend prä­sen­tiert Prof. Krzy­sz­tof Maty­jaszew­ski von der renom­mier­ten Car­ne­gie Mel­lon Uni­ver­si­ty in Pitts­burgh ein neu­ar­ti­ges Ver­fah­ren für die Syn­the­se von Poly­me­ren. Prof. Katha­ri­na Land­fe­ster vom Max-Planck-Insti­tut für Poly­mer­for­schung in Mainz refe­riert über poly­me­re Bau­stei­ne für die syn­the­ti­sche Bio­lo­gie, ein für medi­zi­ni­sche Anwen­dun­gen zuneh­mend wich­ti­ges Gebiet der Life Sci­en­ces. Dar­an anknüp­fend zeigt Prof. Ulrich Schu­bert von der Fried­rich-Schil­ler-Uni­ver­si­tät Jena, wie maß­ge­schnei­der­te Poly­me­re und Nano­par­ti­kel künf­tig in der Nano­me­di­zin ein­ge­setzt wer­den kön­nen.

Auch an den fol­gen­den Kon­fe­renz­ta­gen neh­men zahl­rei­che Vor­trä­ge und Dis­kus­sio­nen neue poly­mer­wis­sen­schaft­li­che Erkennt­nis­se in den Blick, von denen inno­va­ti­ve Impul­se für die Bio­fa­bri­ka­ti­on, die Bio­me­di­zin oder für die Ent­wick­lung neu­er Funk­ti­ons­ma­te­ria­li­en aus­ge­hen wer­den. Das Sym­po­si­um befasst sich in die­sem Jahr auch mit umwelt­wis­sen­schaft­li­chen Fra­ge­stel­lun­gen. Hier­bei bil­den aktu­el­le For­schungs­ar­bei­ten zu Mikro­pla­stik und nach­hal­ti­gen Kunst­stof­fen, die auch im Son­der­for­schungs­be­reich „Mikro­pla­stik“ an der Uni­ver­si­tät Bay­reuth erforscht wer­den, einen Schwer­punkt.

Mit dem Depart­ment of Poly­mer Sci­ence and Engi­nee­ring der Zhe­jiang Uni­ver­si­tät in Chi­na unter­hält die Poly­mer­for­schung der Uni­ver­si­tät Bay­reuth eine lang­jäh­ri­ge Koope­ra­ti­on. Zudem inten­si­viert sie der­zeit ihre Bezie­hun­gen zu Uni­ver­si­tä­ten und For­schungs­ein­rich­tun­gen in Isra­el. Daher wird gleich im Anschluss an das BPS, am 25. Sep­tem­ber 2019, ein tri­la­te­ra­ler Work­shop mit Wis­sen­schaft­le­rin­nen und Wis­sen­schaft­lern sowie mit Stu­die­ren­den aus die­sen drei Län­dern statt­fin­den.

Ver­an­stal­tungs­pro­gramm und wei­te­re Infor­ma­tio­nen:

www​.bps​-bay​reuth​.de

Orga­ni­sa­ti­on und För­de­rung:

Das dies­jäh­ri­ge BPS wird in Zusam­men­ar­beit mit dem Baye­ri­schen Poly­mer­in­sti­tut (BPI) orga­ni­siert von Mit­glie­dern der Lehr­stüh­le für Makro­mo­le­ku­la­re Che­mie (See­ma Agar­wal, Andre­as Grei­ner, Hans-Wer­ner Schmidt, Peter Stroh­riegl, Mukun­dan Thelak­kat), Phy­si­ka­li­sche Che­mie (Georg Papa­stav­rou, Mar­kus Retsch), Poly­me­re Werk­stof­fe (Vol­ker Alt­städt) und Bio­ma­te­ria­li­en (Tho­mas Schei­bel) an der Uni­ver­si­tät Bay­reuth. Die Kon­fe­renz wird finan­zi­ell unter­stützt von drei an der Uni­ver­si­tät Bay­reuth ange­sie­del­ten Son­der­for­schungs­be­rei­chen: „Von par­ti­ku­lä­ren Nano­sy­ste­men zur Meso­tech­no­lo­gie“ (SFB 840), „Bio­fa­b­ri­ca­ti­on“ (SFB/TRR 225) und „Mikro­pla­stik“ (SFB 1375).