Him­mels­füh­rung: “Der Zau­ber des Herbst­him­mels” auf der Stern­war­te Feu­er­stein bei Eber­mann­stadt

Galaxie M33 mit vielen Sterngeburtsstätten - in den rot schimmernden Wasserstoffwolken gelegen. Foto Dr. Frank Fleischmann / Sternwarte Feuerstein e.V.

Gala­xie M33 mit vie­len Stern­ge­burts­stät­ten – in den rot
schim­mern­den Was­ser­stoff­wol­ken gele­gen. Foto Dr. Frank Fleisch­mann / Stern­war­te Feu­er­stein e.V.

Der Herbst ist die opti­ma­le Jah­res­zeit für Him­mels­be­ob­ach­tun­gen. Es wird frü­her dun­kel und es ist noch nicht so kalt als im Win­ter. Zugleich ist der Herbst­stern­him­mel reich an wun­der­ba­ren Kon­stel­la­tio­nen und sehens­wer­ten Him­mels­ob­jek­ten. Andro­me­da, Kas­sio­peia, Per­seus, Pega­sus – alle die­se Stern­bil­der ent­hal­ten zahl­rei­che kos­mi­sche Kost­bar­kei­ten. Wie man sich am Herbst­stern­him­mel zurecht fin­det und wel­che „himm­li­schen Per­len“ es zu sehen gibt, wo unse­re Hei­mat inner­halb unse­rer Milch­stra­ße genau liegt und wie unser Son­nen­sy­stem über­haupt ent­stan­den ist .… zu allen die­sen Fra­gen wer­den Ant­wor­ten bei der „Him­mels­füh­rung der Stern­war­te Feu­er­stein“ gebo­ten.

Sie fin­det am Frei­tag, 20.09.2019 ab 19.00 Uhr in der Stern­war­te statt. Frau Dr. Chri­sti­na Bir­ken­ha­ke und Herr Wer­ner Stup­ka wer­den dar­stel­len, wie man die­se Objek­te am Him­mel fin­det und wel­che Beson­der­hei­ten damit ver­bun­den sind.

Beson­ders inter­es­sant ist im Herbst unse­re „Nach­bar­milch­stra­ße“, die Andro­me­da­ga­la­xie. Aber auch Kugel­stern­hau­fen und rie­si­ge, rote Emis­si­ons­ne­bel in unse­rer Milch­stra­ße sind die „Hin­gucker“. Was­ser­stoff­wol­ken, H‑II-Gebie­te in denen Ster­ne gebo­ren wer­den, aber auch pla­ne­ta­ri­sche Nebel, wie bei­spiels­wei­se der Eulen­ne­bel stel­len den Beginn und das Ende von Ster­nen dar.

Der Ein­tritt zu die­ser Ver­an­stal­tung beträgt 3.00 EUR, Kin­der bis 14.Jahre sind frei.

Stern­war­te Feu­er­stein, Eber­mann­stadt

Anfahrt bis zum Flug­platz Feu­er­stein. Bit­te unbe­dingt dort am Park­platz par­ken und die letz­ten 500m zu Fuß zur Stern­war­te gehen. Die Zufahrt zur Stern­war­te ist für KFZ gesperrt. Aus­nah­me geh­be­hin­der­te Per­so­nen mit Behin­der­ten-Aus­weis. (Taschen-)lampen und Blink­schu­he braucht man nicht. Sie blen­den eher als dass man damit nachts bes­ser sieht.

Bei wei­te­ren Fra­gen: Dr. Frank Fleisch­mann / 0174 2436032