Drin­gen­de Warn­mel­dung vor ver­mehr­ten Anru­fen fal­scher Poli­zei­be­am­ter

Mit­tel­fran­ken (ots) – Im Lau­fe des heu­ti­gen Tages (16.09.2019) kam es im gesam­ten mit­tel­frän­ki­schen Raum zu einem hohen Anruf­auf­kom­men fal­scher Poli­zei­be­am­ter. Die Poli­zei warnt drin­gend vor der per­fi­den Betrugs­ma­sche.

Das Fach­kom­mis­sa­ri­at der Kri­mi­nal­po­li­zei Nürn­berg regi­strier­te im Lau­fe des heu­ti­gen Tages ver­mehrt Anru­fe fal­scher Poli­zei­be­am­ter. Die bis­lang unbe­kann­ten Täter geben sich am Tele­fon in allen Fäl­len als Poli­zei­be­am­te aus und ver­su­chen mit­tels geschick­ter Gesprächs­füh­rung Bar­geld sowie Wert­ge­gen­stän­de zu erbeu­ten.

Bis­lang reagier­ten die mei­sten Betrof­fe­nen erfreu­li­cher­wei­se rich­tig, been­de­ten das Tele­fo­nat und über­ga­ben kei­ne Wert­ge­gen­stän­de.

Die Beam­ten des Fach­kom­mis­sa­ri­ats haben alle wei­te­ren Ermitt­lun­gen über­nom­men. Auf Grund des hohen Anruf­auf­kom­mens war­nen sie erneut ein­dring­lich vor der per­fi­den Betrugs­ma­sche und geben fol­gen­de Ver­hal­tens­tipps:

  • Sei­en Sie miss­trau­isch bei sol­chen Anru­fen! Las­sen Sie sich am Tele­fon nicht unter Druck set­zen und been­den Sie das Tele­fo­nat sofort. Legen Sie aktiv den Tele­fon­hö­rer auf bzw. been­den Sie das Gespräch aktiv, indem Sie die rote “Auf­le­gen-Taste” drücken.
  • Gehen Sie am Tele­fon nicht auf Fra­gen zu Ihrer finan­zi­el­len Situa­ti­on oder den Besitz von Wert­sa­chen ein. Die Poli­zei fragt Sie grund­sätz­lich nicht nach Bar­geld oder Wert­sa­chen, ohne dass durch Sie vor­her Anzei­ge erstat­tet wur­de.
  • Über­ge­ben Sie nie­mals Geld an Per­so­nen, die Ihnen unbe­kannt sind. Hin­ter­le­gen Sie es nie­mals an Ört­lich­kei­ten für unbe­kann­te Abho­ler.
  • Las­sen Sie kei­ne Frem­den in Ihre Woh­nung!
  • For­dern Sie von Amts­per­so­nen immer den Dienst­aus­weis, ob in Uni­form oder Zivil­klei­dung. Über­prü­fen Sie die­sen sorg­fäl­tig.
  • Rufen Sie beim gering­sten Zwei­fel bei der Poli­zei an. Suchen Sie die Tele­fon­num­mer selbst her­aus und fra­gen kon­kret nach dem Poli­zei­be­am­ten, der dort beschäf­tigt sein soll. Notie­ren Sie sich den Namen des ver­meint­li­chen Beam­ten. Zie­hen Sie einen Nach­barn bzw. eine Per­son Ihres Ver­trau­ens hin­zu.
  • Beach­ten Sie, dass es den Tätern mitt­ler­wei­le mög­lich ist, ech­te Ruf­num­mern der Poli­zei­dienst­stel­len im Dis­play anzei­gen zu las­sen.
  • Scheu­en Sie sich nicht den Not­ruf unter der 110 zu wäh­len, wenn Ihnen etwas ver­däch­tig vor­kommt. Durch eine schnel­le Mel­dung unter­stüt­zen Sie die Arbeit der Poli­zei.
  • Sei­en Sie auf­merk­sam, wenn in Ihrer Nach­bar­schaft älte­re Men­schen allei­ne leben, spre­chen Sie über die­ses Phä­no­men.
  • Ange­hö­ri­ge bit­ten wir, ihre älte­ren Ver­wand­ten zu infor­mie­ren.