Über­ra­gend besuch­te “Som­mer­kir­che” in Regens­berg

Johanna Scherl, Eustachius Kern. Foto: Roland Kaplan

Johan­na Scherl, Eusta­chi­us Kern. Foto: Roland Kaplan

Ves­per und Ves­pern – so lau­te­te der Titel der Som­mer­kir­che in der Kapel­le in Regens­berg. „Weiß jeder, war­um er gera­de die­sen Vor­na­men hat“. Mit die­ser Fra­ge über­rasch­te Pasto­ral­re­fe­ren­tin Hel­ga Deinhardt die vie­len Besu­cher, die selbst noch die Trep­pe vor der Kir­che als Sitz­platz nutz­ten. Anlass war Eusta­chi­us Kern aus Ort­spitz, der über die Geschich­te des hei­li­gen Eusta­chi­us erzähl­te und dann erklär­te, war­um er die­sen doch sel­te­nen Vor­na­men bekom­men hat­te. Plötz­lich hat die­ser Abend eine ganz ande­re Rich­tung genom­men. Vie­le Teil­neh­mer tru­gen mit der Erklä­rung ihres Namens zu einem hei­te­ren Ves­pe­r­a­bend bei. Musi­ka­lisch brach­te die jun­ge Har­fe­ni­stin Johan­na Scherl aus Pinz­berg mit ihren wun­der­bar sanf­ten Klän­gen der har­mo­ni­schen Ver­an­stal­tung die nöti­ge Leich­tig­keit. Sei­nen „hel­len Mut“ nutz­te „Hel­mut“ Pfef­f­er­le zu lau­ni­gen Wor­ten über den Ein­fluss jedes Men­schen, mit Freund­lich­keit und einem Lächeln sich und ande­ren den Tag ver­schö­nern zu kön­nen. Mit die­sem tie­fen Gefühl war der Über­gang zum lecke­ren Mit­ein­an­der im Berg-Gast­hof Höt­ze­lein nur eine ange­neh­me Schluss­fol­ge.