St 2210, Amphi­bi­en­schutz­maß­nah­me zwi­schen Geisfeld und Lit­zen­dorf

Das Staat­li­che Bau­amt Bam­berg führt ab Mon­tag, 26.08.2019 umfang­rei­che Amphi­bi­en­schutz­maß­nah­men an der Staats­stra­ße 2210 zwi­schen Geisfeld und Lit­zen­dorf durch

Hier­bei wer­den auf einer Län­ge von ca. 600 m spe­zi­el­le Stahl­blech­ele­men­te als Teil eines sog. sta­tio­nä­ren Amphi­bi­en­leit­sy­stems par­al­lel zur bestehen­den Stra­ße ein­ge­baut.

Im Ergeb­nis eines eigens dafür in Auf­trag gege­be­nen Gut­ach­tens gibt es im dor­ti­gen Bereich eine star­ke Amphi­bi­en­po­pu­la­ti­on, wel­che all­jähr­lich im Früh­jahr auf ihrem Weg in ein Laich­ge­wäs­ser west­lich der Staats­stra­ße die Fahr­bahn über­quert. In den Vor­jah­ren wur­den in Zusam­men­ar­beit mit einer ört­li­chen Betreu­er­grup­pe mobi­le Fang­zäu­ne auf­ge­stellt, um die Amphi­bi­en am Que­ren der Fahr­bahn zu hin­dern. Um die­se all­jähr­lich wie­der­keh­ren­den, sehr auf­wän­di­gen, kosten­in­ten­si­ven und dar­über hin­aus für die enga­gier­ten Hel­fer in unmit­tel­ba­rer Nähe zur Fahr­bahn sehr gefähr­li­chen Arbei­ten zukünf­tig ver­mei­den zu kön­nen, wur­de nun eine Fach­fir­ma mit dem Ein­bau der dau­er­haf­ten Amphi­bi­en­schutz­ein­rich­tung beauf­tragt.

Neben dem Schutz der wan­dern­den Amphi­bi­en, bei denen es sich vor­wie­gend um Erd­krö­ten, aber auch um Gras, Grün und Spring­frö­sche han­delt, spielt bei der geplan­ten Maß­nah­me auch die Sicher­heit der Ver­kehrs­teil­neh­mer eine nicht uner­heb­li­che Rol­le.

Die Ver­bau­ung erfolgt nur öst­lich der Fahr­bahn, da ein vor­han­de­nes Gewäs­ser künf­tig zum neu­en Amphi­bi­en­laich­ge­wäs­ser umfunk­tio­niert wer­den kann, sodass die Kriech­tie­re zukünf­tig die Staats­stra­ße nicht mehr que­ren müs­sen.

Die Umset­zung die­ser Maß­nah­me bedingt eine halb­sei­ti­ge Sper­rung der Staats­stra­ße 2210 und wird ver­mut­lich Ende Sep­tem­ber 2019 abge­schlos­sen sein.

Für sich erge­ben­de Behin­de­rung bit­tet das Staat­li­che Bau­amt die Ver­kehrs­teil­neh­mer um Ver­ständ­nis.