Spontandate in der Agentur für Arbeit Forchheim: Starthilfe für Qualifikation und neue berufliche Wege

Keine Anmeldung erforderlich

Am Donnerstag, 29. August von 14.00 Uhr bis 17.00 Uhr gibt es die Möglichkeit einer Kurzberatung zum Thema Berufliche Neuorientierung und Weiterbildung in der Agentur für Arbeit Forchheim, Äußere Nürnberger Str. 1. Interessierte können sich direkt ohne Termin informieren.

Üblicherweise kann man sich im Rahmen eines Beratungstermins bei der Agentur für Arbeit darüber informieren. Für den berühmten „ersten Schritt“ kann jedoch bereits ein kurzes Gespräch hilfreich sein. Die Agentur für Arbeit Forchheim bietet daher exklusiv die „Kurzberatung ohne Anmeldung“ an. Wer sich beruflich weiterbilden oder neu orientieren will, kann daher direkt mit einem Experten erste wichtige Fragen klären.

Was kann ich – was will ich – was wird gesucht? Eine gute und professionelle Karriereberatung kann hier weiterhelfen. Dazu werden umfangreiche Kenntnisse des regionalen und überregionalen Arbeitsmarktes benötigt. Eine objektive Beratung berücksichtigt auch die Förderungsmöglichkeiten für eine berufliche Weiterbildung und zeigt Wege auf, wie man sich beruflich neu orientiert und wie man seine eigenen Fähigkeiten besser beurteilen kann.

Brigitte Glos

Brigitte Glos, die Leiterin der Agentur für Arbeit Bamberg-Coburg

Brigitte Glos, Leiterin der Agentur für Arbeit Bamberg-Coburg, schätzt die aktuelle Situation wie folgt ein: „Die Zahl der sozialversicherten Beschäftigten ist im letzten Jahr im Agenturbezirk Bamberg-Coburg um weitere 2 960 Personen auf 245 293 (Stand September 2018) angestiegen. Aktuell beobachten wir einen vermehrten Zugang an Arbeitslosmeldungen von ungelernten Produktionshelfern sowie Zeitarbeitern aus den Bereichen der Automobilzulieferer, sowie der Industrie.

Der Höhenflug bei der Personalnachfrage der letzten Jahre lässt seit einigen Monaten etwas nach. Sie bewegt aber weiterhin auf einem sehr hohen Niveau. Besonders Fachkräfte sind sehr gefragt (74,1 Prozent aller Stellen). Jedoch kommen 42,2 Prozent der Arbeitslosen lediglich für einen Hilfsarbeiterjob in Frage. Ein Berufsabschluss verbessert die Chance auf eine dauerhafte berufliche Zukunftsperspektive immens.“