IT-Bil­dungs­in­fra­struk­tur an den Schu­len im Land­kreis Forch­heim wird mit über fünf Mil­lio­nen Euro geför­dert

Landtagsabgeordneter Michael Hofmann in der Grundschule in Bärnfels mit dem Obertrubacher Bürgermeister Markus Grüner und Landrat Hermann Ulm bei der Besichtigung von „Multitouch Displays“, die die alten Kreidetafeln im Klassenzimmer ersetzen.

Land­tags­ab­ge­ord­ne­ter Micha­el Hof­mann in der Grund­schu­le in Bärn­fels mit dem Ober­tru­ba­cher Bür­ger­mei­ster Mar­kus Grü­ner und Land­rat Her­mann Ulm bei der Besich­ti­gung von „Mul­ti­touch Dis­plays“, die die alten Krei­de­ta­feln im Klas­sen­zim­mer erset­zen.

Das Leben wird immer digi­ta­ler. Die­ser Wan­del macht auch vor unse­ren Schu­len nicht Halt. Für die digi­ta­le Aus­stat­tung unse­rer Bil­dungs­ein­rich­tun­gen in Bay­ern wird bis 2024 fast eine Mil­li­ar­de Euro bereit­ge­stellt. „Rund 5,28 Mil­lio­nen Euro ste­hen in die­sem Zeit­raum für den Aus­bau der digi­ta­len Bil­dungs­in­fra­struk­tur im Land­kreis Forch­heim bereit“, infor­miert Land­tags­ab­ge­ord­ne­ter Micha­el Hof­mann. Die För­der­höchst­be­trä­ge für die Schul­auf­wands­trä­ger der ein­zel­nen Schu­len im Kreis ste­hen jetzt fest. Hof­mann wird die Gemein­den über die Details noch in einem geson­der­ten Schrei­ben infor­mie­ren. „Wir haben zu den uns zur Ver­fü­gung gestell­ten Bun­des­mit­tel in Höhe von 778 Mil­lio­nen Euro bereits seit dem ver­gan­ge­nem Jahr 212,5 Mil­lio­nen aus Lan­des­mit­teln in den Haus­halt ein­ge­stellt“, so Hof­mann. „Unse­re Kin­der wach­sen schließ­lich in einem digi­ta­len Zeit­al­ter auf, der Schul­all­tag muss die­sen Fort­schritt auf­neh­men. Lesen, Schrei­ben und Rech­nen bleibt wei­ter­hin wich­tig. Die digi­ta­le Tech­nik soll ein wei­te­res Mit­tel sein, um Lern­zie­le bes­ser zu errei­chen, der Unter­richt kann dadurch abwechs­lungs­rei­cher und inter­es­san­ter gestal­tet wer­den. Dabei wer­den wir auch die Fort­bil­dungs­mög­lich­kei­ten unse­rer Lehr­kräf­te aus­bau­en und inten­si­vie­ren müs­sen. Sie sind schließ­lich die­je­ni­gen, die tag­täg­lich damit arbei­ten. Es ist übri­gens kei­ne Schan­de, wenn Leh­rer im Umgang mit der Tech­nik auch ein­mal von den Schü­lern ler­nen. In der Arbeits­welt erle­ben das die Aus­bil­der und Chefs eben­so wie die Eltern in den Fami­li­en. Mir geht es mit mei­nen bei­den Töch­tern manch­mal auch so“, berich­tet Hof­mann mit einem Augen­zwin­kern.

Die För­der­gel­der wer­den ent­spre­chend der Schü­ler- und Klas­sen­zahl einer Schu­le auf die Kom­mu­nen und pri­va­ten Trä­ger ver­teilt“, erklärt Hof­mann. Kom­mu­nen bzw. Trä­ger pri­va­ter Ersatz­schu­len kön­nen ab sofort Anträ­ge stel­len, Grund­vor­aus­set­zung für die För­de­rung ist das schul­ei­ge­ne Medi­en­kon­zept des Schul­jah­res 2018/2109. „Das Medi­en­kon­zept beinhal­tet einen schul­spe­zi­fi­schen Aus­stat­tungs­plan, der pass­ge­nau die jewei­li­ge Schul­si­tua­ti­on berück­sich­tigt“, so Hof­mann. Damit kön­ne die digi­ta­le Bil­dung an den Schu­len kraft­voll umge­setzt wer­den, ver­deut­licht der Stimm­kreis­ab­ge­ord­ne­te. Er bedankt sich aus­drück­lich bei den bei­den Bun­des­tags­ab­ge­ord­ne­ten Sil­ke Lau­nert und Tho­mas Sil­ber­horn, dass sie für die Bil­dungs­ho­heit des Frei­staats Bay­ern gekämpft haben und kei­ne Kom­pe­ten­zen im Aus­tausch für die För­der­mit­tel auf den Bund über­tra­gen wer­den muss­ten. „Das Bil­dungs­land Bay­ern steht in Deutsch­land an der Spit­ze. Damit das so bleibt, wer­den wir auch in Zukunft der Bil­dung Vor­fahrt ein­räu­men“, so der Stimm­kreis­ab­ge­ord­ne­te.