Kli­ni­kum Forch­heim-Frän­ki­sche Schweiz schnei­det im Kli­nik­check über­durch­schnitt­lich gut ab

Mit Schlüs­sel­loch­chir­ur­gie Gal­len­stei­ne ent­fer­nen

Chefarzt der Allgemeinchirurgie Dr. Bernhard Drummer. Foto@Franka Struve/ Klinikum Forchheim-Fränkische Schweiz

Chef­arzt der All­ge­mein­chir­ur­gie Dr. Bern­hard Drum­mer. Foto@Franka Struve/​Kli­ni­kum Forch­heim-Frän­ki­sche Schweiz

Der Kli­nik­check der Nürn­ber­ger Zei­tung in Zusam­men­ar­beit mit dem Lehr­stuhl für Gesund­heits­ma­nage­ment an der Uni­ver­si­tät Erlan­gen-Nürn­berg bewer­te­te 28 Kran­ken­häu­ser in und um Nürn­berg hin­sicht­lich ihrer Lei­stun­gen bei der Ent­fer­nung von Gal­len­bla­sen. Das Kli­ni­kum Forch­heim-Frän­ki­sche Schweiz schnitt über­durch­schnitt­lich gut ab und zählt zu der Grup­pe der „Top-Per­for­mer“. Chef­arzt der All­ge­mein­chir­ur­gie, Dr. Bern­hard Drum­mer, sagt: „Wir sind so erfolg­reich, weil wir die größ­te Erfah­rung in Nord­bay­ern mit der soge­nann­ten Schlüs­sel­loch­chir­ur­gie haben. Unser Kran­ken­haus war eines der ersten, das 1991 die­se mini­mal-inva­si­ve Tech­nik ein­ge­setzt hat.“ Die Gal­len­bla­se samt Gal­len­stei­nen wird am Kli­ni­kum in Forch­heim in der Regel lapo­ro­sko­pisch (mini­mal-inva­siv) ent­fernt mit­tels klei­ner Schnit­te, durch die die Instru­men­te und Kame­ra­op­tik ein­ge­führt wer­den.

Die genau­en Ursa­chen von Gal­len­stei­nen sind unbe­kannt. Fest steht aber, dass bestimm­te Fak­to­ren das Erkran­kungs­ri­si­ko erhö­hen. In der Fol­ge von Gal­len­stei­nen kann es zu einer Ent­zün­dung kom­men, wel­che eine ope­ra­ti­ve Ent­fer­nung der Gal­len­bla­se unab­ding­bar macht. In der Gal­len­bla­se wird die in der Leber pro­du­zier­te Gal­le, die die Ver­dau­ung von Fet­ten mög­lich macht, ein­ge­dickt und gespei­chert. Die Bla­se ist nicht lebens­not­wen­dig, weil die Gal­le ohne sie direkt in den Zwölf­fin­ger­darm gelei­tet wird. In sel­te­nen Fäl­len kön­nen Gal­len­stei­ne in den Haupt­gang gelan­gen oder dort selbst gebil­det wer­den, auch die­se kön­nen im Kli­ni­kum Forch­heim-Frän­ki­sche Schweiz ohne Bauch­schnitt ent­fernt wer­den.

Kom­pli­ka­tio­nen wie Infek­tio­nen und Blu­tun­gen gehen in die Kli­nik­check-Bewer­tung ein: einer­seits durch die Aus­sa­gen der stan­dar­di­sier­ten Qua­li­täts­be­rich­te, die jedes Kran­ken­haus ver­öf­fent­li­chen muss, und ande­rer­seits durch die AOK-Abrech­nungs­da­ten, die Auf­schluss dar­über geben, ob wei­te­re Behand­lun­gen not­wen­dig waren (Revi­si­ons­ra­te). Beson­ders die AOK-Rou­ti­ne­da­ten beschei­ni­gen dem Kli­ni­kum Forch­heim ein „Bes­ser als der Durch­schnitt“. Im Refe­renz­jahr wur­den 159 Gal­len­bla­sen ent­fernt.

Vier­zehn Lei­stungs­be­rei­che

Beim Kli­nik­check wer­den 14 Lei­stungs­be­rei­che mit ins­ge­samt 295 ver­öf­fent­li­chungs­pflich­ti­gen Indi­ka­to­ren bewer­tet, von Hüft-und Knie­ope­ra­tio­nen, Geburts­hil­fe, Brust­krebs-Ope­ra­tio­nen, Ein­grif­fe an der Hals­schlag­ader, am Her­zen und an der Gal­len­bla­se bis zur Behand­lung von Pro­statabe­schwer­den. Der Kli­nik­check wur­de 2016 ein­ge­führt und ver­öf­fent­licht jähr­lich ab Anfang Juni die Ergeb­nis­se. Nicht alle Lei­stun­gen bie­tet das Kli­ni­kum Forch­heim-Frän­ki­sche Schweiz an.