Das Ver­hält­nis von Albert Schweit­zer zu Richard Wagner

Nicht nur für Fest­spiel­gäs­te: Am Don­ners­tag, 8. August, lädt das Evan­ge­li­sche Bil­dungs­werk um 11 Uhr dazu ein, einen etwas ande­ren Blick auf Richard Wag­ner zu wer­fen. Dr. Ein­hard Weber, Vor­stand im „Deut­schen Hilfs­ver­ein für das Albert Schweit­zer Spi­tal in Lam­ba­re­ne e.V.“, beleuch­tet die beson­de­re Bezie­hung, die den Theo­lo­gen, Arzt und Frie­dens­no­bel­preis­trä­ger Albert Schweit­zer (1875–1965) mit dem Bay­reu­ther Kom­po­nis­ten ver­band. Schweit­zer war ein bedeu­ten­der Orga­nist und Ken­ner Johann Sebas­ti­an Bachs, er hat gemein­sam mit dem fran­zö­si­schen Kom­po­nis­ten Charles-Marie Widor Bachs Orgel­wer­ke her­aus­ge­ge­ben und eine bis heu­te breit rezi­pier­te Bach-Bio­gra­phie ver­fasst. Weni­ger bekannt ist, dass mit Schweit­zers neu­er Sicht auf Bach auch eine gro­ße Begeis­te­rung für Richard Wag­ner ein­her­ging – dar­über wird Dr. Ein­hard Weber an die­sem August­vor­mit­tag refe­rie­ren. Ver­an­stal­tungs­ort ist der Semi­nar­raum im Hof, Richard-Wag­ner-Stra­ße 24, Bay­reuth. Der Ein­tritt ist frei, Spen­den sind willkommen.