Ober­frän­ki­sche Johan­ni­ter emp­feh­len eine aus­führ­li­che Pla­nung für den Auf­bruch in die Feri­en

Gut vor­be­rei­tet in die Rei­se­zeit

Vor­be­rei­tung ist alles. Wer sich auf eine Rei­se mit dem Pkw macht, muss Eini­ges beden­ken. Nicht nur die Fahrt­rou­te, die Pau­sen­in­ter­val­le und Bela­dung ste­hen im Fokus, auch das Fahr­zeug gehört über­prüft. Und dann die Details wie das Warn­drei­eck und der Ver­band­ka­sten: Ist alles griff­be­reit und nicht ver­schwun­den unter Gepäck­stücken?

Die Johan­ni­ter raten, sich gut vor­zu­be­rei­ten: Jeder moto­ri­sier­te Urlau­ber soll­te ein­kal­ku­lie­ren, dass es zu Stau, Unfäl­len oder Kom­pli­ka­tio­nen mit dem Fahr­zeug kom­men kann. Des­we­gen ist ein aus­rei­chen­der Was­ser­vor­rat ein­zu­pla­nen, denn es könn­te heiß wer­den im stocken­den Ver­kehr. Auch ablen­ken­des Spiel­zeug für die Klei­nen soll­te nicht ver­ges­sen wer­den. Dann ist wei­ter­hin zu beach­ten: Ist der Ver­band­ka­sten aktu­ell bestückt und ent­spricht er der gül­ti­gen DIN-Norm? Wie sieht es mit Warn­we­sten aus? Für jeden Fah­r­in­sas­sen soll­te ein Exem­plar griff­be­reit sein.

Auch wäh­rend der Rei­se selbst sind Ver­hal­tens­re­geln zu beher­zi­gen: Soll­te der Ver­kehr gänz­lich zum Erlie­gen kom­men, ist das Frei­hal­ten einer Ret­tungs­gas­se unab­ding­bar. Sobald sich der Ver­kehr auf Schritt­ge­schwin­dig­keit ver­lang­samt oder ganz zum Erlie­gen kommt, sche­ren bei einer Stra­ße mit zwei Spu­ren je Fahrt­rich­tung die Fahr­zeu­ge auf der lin­ken Spur nach links und auf der rech­ten Spur nach rechts aus. Für Stra­ßen mit drei oder vier Fahr­strei­fen gilt seit dem 1. Janu­ar 2017 fol­gen­de Rege­lung: Die Fahr­zeu­ge auf der äußer­sten lin­ken Spur müs­sen nach links aus­wei­chen, alle ande­ren nach rechts.

Und wie sieht es mit der Absi­che­rung eines lie­gen­ge­blie­be­nen Wagens auf dem Sei­ten­strei­fen oder einer Unfall­stel­le aus? Auch hier geben die Johan­ni­ter Tipps: Das Fahr­zeug muss auf­fal­len, des­we­gen die Warn­blink­an­la­ge anschal­ten und den Kof­fer­raum geöff­net las­sen – dann wirkt es auf­fäl­li­ger. Vor dem Aus­stei­gen zur ver­kehrs­ab­ge­wand­ten Sei­te die Warn­we­ste anle­gen und dann Schutz hin­ter der Leit­plan­ke suchen. Auch das Warn­drei­eck muss auf­ge­stellt wer­den. Als Absi­che­rungs­maß­nah­men gel­ten 100 Meter auf Land­stra­ßen und 150 bis 200 Meter auf Auto­bah­nen.

Wer zur Hil­fe eilt, soll­te nie­mals die Eigen­si­che­rung ver­ges­sen und sich zuerst einen Über­blick ver­schaf­fen. Dann den Ver­un­fall­ten anspre­chen und wenn mög­lich hin­ter der Leit­plan­ke in Sicher­heit brin­gen. Lie­gen Ver­let­zun­gen vor, den Ret­tungs­dienst unter der euro­pa­weit gül­ti­gen Not­ruf-Num­mer 112 oder anson­sten unter 110 die Poli­zei benach­rich­ti­gen. Die Ver­letz­ten ver­sor­gen bis der Ret­tungs­dienst ein­trifft und kei­nes­falls im Auto auf die Hilfs­kräf­te war­ten.