Bam­ber­ger GAL für Bie­nen­buf­fets am Schön­leins­platz

Grü­ne wol­len, dass die Stadt Grün­an­la­gen künf­tig insek­ten­freund­lich bepflanzt

Gera­ni­en in Blu­men­kä­sten am Max­platz-Rat­haus und Pri­mel-Kohor­ten am Schön­leins­platz – es mag hübsch aus­se­hen, aber für Insek­ten ist das so inter­es­sant wie ein aus­ge­latsch­ter Turn­schuh.

Des­halb wol­len die Bam­ber­ger Grü­nen das ändern und künf­tig lie­ber Ake­lei, Korn­blu­men und Sal­bei in städ­ti­schen Grün­an­la­gen fin­den, und Pflanz­kä­sten mit Glocken­blu­men, Storch­schna­bel und Kat­zen­min­ze bestücken. Ger­trud Leu­mer, Petra Fried­rich und Kiki Laa­ser von der GAL-Stadt­rats­frak­ti­on stell­ten einen ent­spre­chen­den Antrag auf eine Neu­kon­zep­ti­on beim Gar­ten­amt.

Sie mei­nen, dass es im Rah­men der vor kur­zem ins Leben geru­fe­nen Blüh­of­fen­si­ve der Stadt an der Zeit ist, die öko­lo­gisch wenig wert­vol­le Gestal­tung zen­tra­ler Plät­ze wie Schön­leins­platz, Kreis­ver­kehr am Wil­helms­platz oder Max­platz zu über­den­ken. Nach Vor­schlag der Grü­nen sol­len sie sich in „Bie­nen­buf­fets und Insek­ten­fest­mah­le“ ver­wan­deln und der Arten­viel­falt einen „Nek­tar-Genuss mit­ten in der Stadt“ bie­ten.

Unter sol­chen Schlag­zei­len soll die Stadt auch eine beglei­ten­de Kam­pa­gne star­ten. „Denn alle Stadtbewohner*innen kön­nen in ihrem noch so klei­nen Gar­ten oder auf dem Bal­kon zur Arten­viel­falt bei­tra­gen, wenn sie die rich­ti­gen Pflan­zen als Nah­rung für Insek­ten vor­hal­ten. Die Stadt soll­te auf­klä­ren und Vor­bild sein“, sagt die umwelt­po­li­ti­sche GAL-Spre­che­rin Ger­trud Leu­mer, die sich als Bio-Kräu­ter­gärt­ne­rin selbst bestens mit insek­ten­freund­li­chen Pflan­zen aus­kennt.