Bam­ber­ger Orts­vor­sit­zen­der Johan­nes Wicht ver­ur­teilt die T‑Shop Schlie­ßun­gen

Orts­vor­sit­zen­der der DPV­KOM ver­ur­teilt den geplan­ten Stand­ort- und Per­so­nal­kahl­schlag

Das Han­dels­blatt infor­mier­te am 3. Juli über die T‑Shop Schlie­ßun­gen. Von den 500 bestehen­den sta­tio­nä­ren Betriebs­stel­len des Kon­zerns sol­len 40 geschlos­sen wer­den. Von den 4500 Mit­ar­bei­tern sind 1200 davon betrof­fen. Die­se Maß­nah­me wur­de von der Tele­kom ver­öf­fent­licht ohne vor­her mit den Sozi­al­part­nern gespro­chen zu haben. Die Mit­ar­bei­ter erfah­ren ihre Zukunft über die Pres­se.

Die­ser Kahl­schlag wür­de auch Bay­ern betref­fen. Des­halb ging am 4. Juli ein Schrei­ben an den Baye­ri­schen Mini­ster­prä­si­den­ten Dr. Mar­kus Söder mit der Bit­te um Unter­stüt­zung.

Dies auch vor den Hin­ter­grund, dass das vor­ge­scho­be­ne Argu­ment der Inter­net-Kon­kur­renz zu kurz greift. Wie am Bei­spiel von Apple zu sehen ist, kön­nen sta­tio­nä­re Shop­an­ge­bo­te sehr wohl auf erheb­li­che Nach­fra­ge bei den Kun­den sto­ßen. Näm­lich dann, wenn Inno­va­ti­on, ein attrak­ti­ves Shop­kon­zept und eine Erleb­nis­welt für die Men­schen ange­bo­ten wird. Das Manage­ment der Tele­kom ist gefor­dert, sei­ne Ver­säum­nis­se der Ver­gan­gen­heit zu behe­ben und ein zukunft­fä­hi­ges Shop­kon­zept, wel­ches auch zur Bele­bung der Innen­städ­te bei­tra­gen muß, zu ent­wer­fen. Der ein­fa­che Weg des Per­so­nal­ab­baus ist auch vor dem Hin­ter­grund des all­seits ver­kün­de­ten Fach­kräf­te­man­gels, nicht mehr zeit­ge­mäß.