Spiel­haus am Mera­ni­er­ring beschäf­tigt Bay­reu­ther Stadt­rats­aus­schüs­se

Gemein­sa­me Sit­zung von Bau- und Jugend­aus­schuss am 9. Juli im Bay­reu­ther Rat­haus

Der Bau­aus­schuss des Stadt­rats wird sich am Diens­tag, 9. Juli, um 16 Uhr, in einer gemein­sa­men Sit­zung mit dem Jugend­aus­schuss erneut mit dem Aben­teu­er­spiel­platz am Mera­ni­er­ring und dem dort geplan­ten Neu­bau eines Jugend­treffs befas­sen.

Der Aben­teu­er­spiel­platz besteht seit 42 Jah­ren, er ist eine Ein­rich­tung der offe­nen Kin­der- und Jugend­ar­beit. Das dor­ti­ge Spiel­haus, bis­lang Domi­zil einer gan­zen Rei­he päd­ago­gi­scher Ange­bo­te, ist auf­grund sei­nes schlech­ten Bau­zu­stands seit Anfang des Jah­res geschlos­sen und soll durch einen Neu­bau ersetzt wer­den. Auf­grund der pro­ble­ma­ti­schen Boden­ver­hält­nis­se und damit ver­bun­de­ner Kosten­stei­ge­run­gen hat die Stadt­ver­wal­tung in den ver­gan­ge­nen Wochen alter­na­ti­ve Stand­or­te für den Bau des Spiel­hau­ses geprüft. Über das Ergeb­nis wer­den die Aus­schuss­mit­glie­der infor­miert. Glei­ches gilt für den Antrag der Stadt­rats­frak­ti­on Bünd­nis 90/​Die Grü­nen und Unab­hän­gi­gen, der dar­auf abzielt, einen aus­ran­gier­ten Eisen­bahn­wag­gon als kurz­fri­sti­ge Alter­na­ti­ve zum Spiel­haus auf­zu­stel­len. Auch die Fra­ge, ob päd­ago­gi­sche Ange­bo­te des Aben­teu­er­spiel­plat­zes mit ande­ren, bestehen­den Jugend­ein­rich­tun­gen zusam­men­ge­legt wer­den kön­nen, wur­de von der Ver­wal­tung geprüft. Zudem wur­de ein wei­te­rer, kosten­gün­sti­ge­rer Ent­wurf für den Stand­ort am Mera­ni­er­ring ent­wickelt. Auch er wird den Aus­schuss­mit­glie­dern vor­ge­stellt.

Eben­falls auf der Tages­ord­nung des Bau­aus­schus­ses steht die Pla­nung einer Kreis­ver­kehrs­an­la­ge im Bereich Königs­al­lee, Ere­mi­ten­hof­stra­ße und Och­sen­hut. Bau­re­fe­ren­tin Urte Kelm wird den Stadt­rä­ten die aktua­li­sier­te Pla­nung erläu­tern. Für die Umge­stal­tung der Kreu­zung in einen Kreis­ver­kehr sind 485 000 Euro, ver­teilt auf zwei Haus­halts­jah­re, vor­ge­se­hen. Die Maß­nah­me soll im Spät­herbst aus­ge­schrie­ben und im Früh­jahr 2020 umge­setzt wer­den.

Pla­nung für das neue Stadt­ar­chiv

Der Bau­aus­schuss wird sich auch mit dem aktu­el­len Pla­nungs­stand für den Neu­bau des Stadt­ar­chivs und die Sanie­rung der Leers’schen Vil­la an der Bernecker Stra­ße beschäf­ti­gen. Hier­zu lie­gen inzwi­schen ein Vor­ent­wurf und ein Raum­pro­gramm vor. Letz­te­res beinhal­tet einen öffent­li­chen Bereich mit Foy­er, Lese­saal und Semi­nar­raum, einen Ver­wal­tungs- und Tech­nik­be­reich unter ande­rem mit Platz für Büros und Bespre­chungs­räu­me sowie ein Maga­zin­be­reich mit Lager­flä­chen für etwa elf lau­fen­de Kilo­me­ter an Archiv­gut, Urkun­den und Samm­lun­gen, der aus­schließ­lich im Neu­bau vor­ge­se­hen ist.

Die Sit­zung fin­det im Gro­ßen Sit­zungs­saal des Neu­en Rat­hau­ses, Luit­pold­platz 13, statt. Die kom­plet­te Tages­ord­nung steht auf der städ­ti­schen Home­page www​.bay​reuth​.de zur Ver­fü­gung.