Land­kreis Bam­berg sam­melt auch im Som­mer „gefähr­li­che Abfäl­le“

Damit die War­te­zeit zwi­schen der Früh­jahrs- und Herbst­samm­lung nicht zu lan­ge wird, lässt die Abfall­wirt­schaft des Land­krei­ses Bam­berg auch im Som­mer 2019 in den grö­ße­ren Städ­ten und Gemein­den Sam­mel­stel­len für „gefähr­li­che Abfäl­le“ ein­rich­ten.

Fol­gen­de Stand­or­te und ‑zei­ten sind vor­ge­se­hen und kön­nen von allen Land­kreis­bür­gern genutzt wer­den:

Sams­tag, 6. Juli 2019

  • Hall­stadt (Park­platz beim Sport­heim des SVH) 8:30 – 10:00 Uhr
  • Brei­ten­güß­bach (Park­platz am Ten­nis­heim, Schul­stra­ße) 10:15 – 11:45 Uhr
  • Scheß­litz (Park­platz am alten Bahn­hof) 12:15 – 13:45 Uhr
  • Mem­mels­dorf (gemeind­li­cher Bau­hof, Bahn­hof­stra­ße) 14:00 – 15:30 Uhr

Sams­tag, 13. Juli 2019

  • Bur­ge­brach (Park­platz neben der Stei­ger­wald­hal­le) 8:30 – 10:00 Uhr
  • Ste­gau­rach (gemeind­li­cher Bau­hof, Hart­lan­de­ner Stra­ße) 10:30 – 12:00 Uhr
  • Hirschaid (Leim­hüll 33, gemeind­li­cher Bau­hof) 12:30 – 14:30 Uhr

An den Sam­mel­stel­len steht wie gewohnt ein Sam­mel­fahr­zeug des vom Land­kreis beauf­trag­ten Ent­sor­gungs­dienst­lei­sters zur Ver­fü­gung, um „gefähr­li­che“ Abfäl­le ent­ge­gen zu neh­men, die nicht über die Rest­müll­ton­ne ent­sorgt wer­den dür­fen. Dazu gehö­ren bei­spiels­wei­se Behäl­ter, Fla­schen oder Tuben, mit den oran­gen Gefahr­stoff­sym­bo­len „ätzend“, „gesund­heits­schäd­lich“, „rei­zend“, „leicht­ent­zünd­lich“, „gif­tig“ bzw. „sehr gif­tig“. Auch Holz­schutz­mit­tel, Ener­gie­spar­lam­pen (jedoch kei­ne Leucht­stoff­röh­ren; die­se bit­te zum Wert­stoff­hof!), Feu­er­lö­scher und Bat­te­rien kön­nen abge­ge­ben wer­den. Nicht ange­nom­men wer­den dage­gen u. a. Alt­öl (Ver­bren­nungs­mo­to­ren- oder Getrie­be­öl), Ölfil­ter, asbest­hal­ti­ge Abfäl­le, Alt­rei­fen und Druck­gas­fla­schen.

Hin­wei­se zur Samm­lung „gefähr­li­cher Abfäl­le“:

  • Was­ser­lös­li­che Wand­far­ben (Disper­si­ons­far­ben) ent­hal­ten kei­ne gefähr­li­chen Stof­fe und gehö­ren des­halb nicht zu den „gefähr­li­chen Abfäl­len“. Eimer mit ein­ge­trock­ne­ten Wand­far­ben oder lee­re Eimer sind daher von der Annah­me aus­ge­schlos­sen. Sind Far­ben noch flüs­sig, kön­nen maxi­mal drei Eimer abge­ge­ben wer­den. „Pin­sel­rei­ne“ Kunst­stoff­ei­mer kön­nen über den gel­ben Sack ent­sorgt oder am Wert­stoff­hof abge­ge­ben wer­den, da es sich um eine Ver­kaufs­ver­packung han­delt. Ein Aus­wa­schen der Eimer ist nicht erfor­der­lich! Sind noch flüs­si­ge Farb­re­ste vor­han­den, soll­te man die­se voll­stän­dig ein­trock­nen las­sen. Die getrock­ne­ten Farb­stücke gehö­ren in die Rest­müll­ton­ne, Eimer wie­der­um in den gel­ben Sack / Wert­stoff­hof.
  • Nur „haus­halts­üb­li­che Men­gen“. Fal­len grö­ße­re Men­gen „gefähr­li­che Abfäl­le“ an, bei­spiels­wei­se aus Haus­halts­auf­lö­sun­gen oder dem gewerb­li­chen Bereich, neh­men Sie bit­te Kon­takt mit der Abfall­be­ra­tung des Land­krei­ses auf.
  • Alt­öl (Ver­bren­nungs­mo­to­ren- oder Getrie­be­öl) ist von der Annah­me aus­ge­schlos­sen. Der Han­del ist auf­grund des Alt­öl­ge­set­zes zur Rück­nah­me der gekauf­ten Men­ge ver­pflich­tet.
  • Alt­lacke/-far­ben (löse­mit­tel­hal­tig): Dosen und Behäl­ter aus Metall mit voll­stän­dig ein­ge­trock­ne­ten Far­ben und Lacken sind Rest­ab­fall, da das schäd­li­che Lösungs­mit­tel bereits ver­dampft ist. Eine Abga­be bei der Pro­blem­ab­fall­samm­lung ist nicht mehr not­wen­dig. Rest­ent­leer­te metal­li­sche Gebin­de (z. B. Metall­ei­mer für Dick­schicht­far­be, Farb­do­sen, …) kön­nen als Schrott an den Wert­stoff­hö­fen im Land­kreis abge­ge­ben wer­den.
  • Grund­sätz­lich soll­ten „gefähr­li­che Abfäl­le“ in der Ori­gi­nal­ver­packung abge­ge­ben wer­den, um die Ein­grup­pie­rung zu erleich­tern. Die maxi­ma­le Gebin­de­grö­ße beträgt 25 Liter. Grö­ße­re Eimer oder Kani­ster sind, wie in ande­ren Land­krei­sen auch, von der Annah­me aus­ge­schlos­sen.

Bei Fra­gen ste­hen die Mit­ar­bei­ter des Fach­be­reichs Abfall­wirt­schaft unter
Tel. 0951/85–706 bzw. 85–708 ger­ne zur Ver­fü­gung.